Das Bangen in Leipzig nimmt kein Ende. Nicht nur die Hallenneubaupläne stagnieren derzeit in der Messestadt. Nachdem Anfang Mai erste vielversprechende Gespräche mit einem Investor - nach Medienberichten soll es sich um die holländische ten Brinke-Gruppe handeln - für Euphorie unter der Anhängerschaft der Icefighters sorgten, ist es still geworden um das Großbauprojekt.
Der Tabellenzweite und Endrundenteilnehmer der abgelaufenen Saison hat zudem bislang noch keine Spielberechtigung für die Oberliga Ost. Schuld sind Querelen mit dem ehemaligen Stammverein SV Fortuna Leipzig und die Statuten der DEB-Spielordnung. Aufgrund von "unüberbrückbaren Differenzen", die zumindest nach außen nicht näher kommuniziert werden, hatte die Icefighters Leipzig Projekt UG die Kooperation mit der SV Fortuna Leipzig beendet und präsentierte als neuen Stammverein den Leipziger Eissport-Club e.V. Eine Übertragung der Spielberechtigung auf den neuen Stammverein LEC der Icefighters ist gemäß den gültigen Regularien nur durch eine Verschmelzung beider Vereine - SV Fortuna und Leipziger Eissport-Club - oder durch einen kollektiven Vereinswechsel von mehr als zwei Dritteln aller spielberechtigten, also mit Spielerpass ausgestatteten Mitglieder, möglich. Keine der beiden Voraussetzungen erfüllen die Icefighters nach Ansicht des Sächsischen Eissportverbandes derzeit.
Für die Mannschaft von Trainer Mannix Wolf eine kuriose Situation. Die Icefighters können eine für die Oberliga Ost spielfähige Mannschaft und mittlerweile auch eine Ausweich-Spielstätte (Kohlrabizirkus) vorweisen, die Startberechtigung aber wird ihnen verweigert. Umgekehrt liegt diese bei der SV Fortuna, die aber weder Mannschaft noch Halle vorweisen kann.
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