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Donnerstag, 8. November 2012

Lockout-Tagebuch, Teil 54: Schnee und geheime Verhandlungen in New York

Die Fans hoffen auf ein baldiges Ende des Lockouts.
Foto: imago

In New York gibt es mittlerweile die ersten Weihnachtsdekorationen, hinzu kam am Mittwoch ein Schneesturm. Zeit für Eishockey, werden sich viele Fans dabei gedacht haben, sollten sie nicht nach wie vor von den Nachwirkungen von Hurricane Sandy betroffen sein. Noch gibt es keinen Termin, wann die NHL den Spielbetrieb aufnehmen wird. Auch nach erneuten langen Verhandlungen am Mittwoch gab es keine Kommentare der Verantwortlichen zu den Verhandlungen.

"Das Verhandlungskomitee der NHL und die Vertreter der NHL haben rund fünfeinhalb Stunden getagt", sagte Deputy Commissioner Bill Daly am Abend. "Weitere Meetings sind für den Donnerstag geplant." Unionsboss Donald Fehr fügte hinzu: "Wir haben über viele Schlüsselthemen gesprochen. Wir freuen uns auf die Fortführung." Experten der TV-Sender TSN und ESPN sprachen davon, dass vor allem die Aufteilung der Einnahmen aus dem Eishockeygeschäft und die Bezahlung der noch laufenden Kontrakte Themen gewesen seien.

Das Lockout-Tagebuch (54 Einträge)

 

Im Edmonton Journal wurden derweil Prognosen angestellt, wie eine Saison aussehen könnte, sobald ein Deal erreicht sei. Eine volle Saison mit 82 Spielen sei demnach nicht mehr durchführbar. Zwischen 74 und 76 Spielen seien möglich, wenn die Saison am 21. November starte. Dann müssten sich beide Parteien aber noch in dieser Woche einigen. Denn zehn Tage sind insgesamt vorgesehen, um die Spieler zu ihren Teams zurückzubringen (drei) und ein verkürztes Trainingscamp (sieben) abzuhalten.

Sollte eine Einigung erst später erfolgen, sähe die Saison folgendermaßen aus. Rund 70 Spiele fänden statt, wenn ab 1. Dezember gespielt würde, rund 55, wenn ab 1. Januar gespielt würde und etwas über 40 ab 1. Februar. 1994/95 endete der Lockout am 11. Januar. Ab Ende Januar trugen die damals 26 Teams noch je 48 Spiele aus. Wie auf unserem Bild hoffen vor allem die Fans endlich auf das "Miracle on Ice", das vor allem in den sturmgeplagten Staaten New York und New Jersey aber nicht unbedingt vom Himmel regnen soll.

Michael Bauer

Alle Wechsel der NHL-Spieler nach Europa auf einen Blick (26 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 19 Stunden
  • Von den Heilbronner Falken wechselt Stürmer Luis Ludin zu den Bietigheim Steelers. Aus dem eigenen Nachwuchs wurde mit Philipp Nuss ein weiterer Stürmer lizenziert.
  • gestern
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Ty Glover für zwei Spiele gesperrt. Zudem muss er eine nicht weitere präzisierte Geldstrafe zahlen. Der Frankfurter Stürmer leistete sich im Spiel gegen Wolfsburg einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich.
  • gestern
  • Der Einsatz von Daria Gleißner, Kapitänin des DFEL-Titelverteidigers ECDC Memmingen, ist am kommenden Wochenende ungewiss. Die Verteidigerin zog sich laut Verein am ersten Halbfinalwochenende eine leichte Oberkörperverletzung zu.
  • gestern
  • Maximilian Daubner vom EHC Red Bull München geht es „den Umständen entsprechend gut. Er wurde mit mehreren Stichen genäht", gab Manager Christian Winkler bekannt. Daubner hatte sich am Sonntag zu Beginn des DEL-Spitzenspiels gegen die Kölner Haie einen Cut im Gesicht zugezogen.
  • vor 2 Tagen
  • NHL-Ergebnisse am Sonntag: Pittsburgh - Vegas 5:0, San Jose - Winnipeg 2:1 n.V., Utah (mit JJ Peterka: 18:10 Minuten Eiszeit) - Chicago 0:4, Minnesota (mit Nico Sturm: 9:05 Minuten Einsatzzeit) - St. Louis 1:3, N.Y. Islanders - Florida 5:4, Anaheim - Calgary 3:2 n.P.
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