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Mittwoch, 22. Mai 2013

Ärger und Enttäuschung in Bietigheim nach geplatztem DEL-Lizenzkauf

Foto: Imago

Die Bietigheim Steelers wurden mittlerweile offiziell von den Hannover Scorpions darüber informiert, dass der DEL-Club die Verhandlungen über den Verkauf der DEL-Lizenz mit den Schwenninger Wild Wings zu Ende bringen will. Meister Bietigheim ist damit aus dem Rennen, was bei den Steelers für Ärger und Enttäuschung sorgt.

"Entgegen dem "Gentlemen Agreement" der Topclubs aus der2. Eishockey Bundesliga, die sich auf den Meister als ersten möglichen Aufstiegsaspiranten geeinigt hatten, steigen damit den neusten Entwicklungen nach, die Schwenninger Wild Wings als Vizemeister der 2. Eishockey Bundesliga, in die DEL auf. Die Steelers GmbH hat im Rahmen der Verhandlungen mit den Hannover Scorpions immer wieder positive Signale aus der Leinestadt erhalten und dem Eigner Günter Papenburg auch ein faires und verbindliches Angebot, welches den DEL-Lizenzregeln entspricht, fristgerecht unterbreitet", so die Steelers in einer Pressemitteilung. Dem Vernehmen nach bezahlt Schwenningen wohl mehr für die Lizenz der Scorpions, als die Steelers bereit waren, auszugeben.

Gerhard Kaufmann, Aufsichtsrat der Steelers GmbH: "Über die aktuellen Entwicklungen sind wir natürlich sehr enttäuscht. Wir waren bereit für diesen Schritt und gemeinsam mit unseren Fans, unseren Sponsoren und der Stadt Bietigheim wollten wir das Abenteuer DEL wagen. Letzten Endes haben wir gestern Abend schon die ersten Spekulationen aus der Lokalpresse Hannovers vernommen und heute Morgen haben wir dann auch die offizielle Absage von den Herren Stichnoth und Papenburg erhalten."

Volker Schnabel, Geschäftsführer der Steelers GmbH: "Ich bedauere sehr, dass die Strukturen im Deutschen Eishockey es nicht zulassen, dass der Meister als sportlicher Aufsteiger die Chance Aufstieg nicht wahrnehmen kann. Letztendlich hat das Geld entschieden. Unseren Traum und unser sportliches Ziel werden wir nicht aufgeben und weiterverfolgen."


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Notizen

  • vor 23 Stunden
  • Lucia Schmitz wurde für die Frauen-Weltmeisterschaft in Budweis (Tschechien) nachnominiert. Die 24-Jährige ist bereits in Füssen und hat am Freitagstraining im Rahmen der WM-Vorbereitung teilgenommen. Abreisen mussten Nina Christof (Oberkörperverletzung) und Anna Rose (krank).
  • gestern
  • Adrian Schelenz, zuletzt Ahtletiktrainer des EV Landshut (DEL2), arbeitet in der kommenden Saison für die Augsburger Panther in der PENNY DEL. Dort beerbt er Simon Sengele. Und auch Videocoach Kai Erlenhardt wird Augsburg verlassen.
  • vor 2 Tagen
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • vor 3 Tagen
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 5 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
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