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Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Jonsdorfer Falken hat sich die Mehrheit der Stimmberechtigten am gestrigen Dienstagabend für einen Fortbestand des Vereins und eine Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga Ost ausgesprochen. Damit scheint zunächst einmal das ungünstige Szenario vom Tisch zu sein, dass die ohnehin nur mit sieben Mannschaften startende Oberliga Ost noch einen weiteren Teilnehmer verliert. Allerdings muss sich der Verein "unter das Dach eines Insolvenzverfahrens begeben, mit dem Ziel einer Wirtschaftlichen Konsolidierung", wie es in einer offiziellen Pressemitteilung des Clubs heißt.
"Diese Maßnahme schließt eine Teilnahme an der Oberliga Ost zunächst nicht aus. Was sie allerdings in Hinblick auf die Aufstiegsrunde bedeutet und ob Jonsdorf dadurch automatisch als Absteiger fest steht, wird in den nächsten Tagen geprüft", erklärt Ost-Ligenleiter Andreas Werkling auf Nachfrage von Eishockey NEWS.
Für eine weitere Stellungnahme war bislang kein EHC-Verantwortlicher zu erreichen. Unter anderem scheint die Frage nach einem neuen Vorsitzenden derzeit noch ungeklärt.