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Artikel vom Sonntag, 14. Mai 2017

Die Spiele vom Sonntagabend

Schweden qualifiziert sich fürs Viertelfinale, Schweiz verpasst erneute Sensation, ist aber auf Kurs Endrunde

Henrik Lundqvist gab sein Debüt für Schweden.
Foto: Marga

Die großen Sensationen sind in den Abendspielen des Sonntags ausgeblieben, dennoch boten die Partien Spannung und eine Entscheidung: Schweden hat sich dank eines 4:2-Siegs gegen Dänemark nach den USA und Russland in Gruppe A für das Viertelfinale qualifiziert, Finnland ist nach dem 3:2 nach Verlängerung gegen die Schweiz wieder auf Kurs, belegt aber in der engen Tabelle hinter den Eidgenossen nur Rang vier. Die Schweiz ist ebenfalls auf Kurs unter die Runde der letzten Acht, hat bereits zwölf Punkte und in jedem Spiel gepunktet. Dafür ist Frankreich, das am Nachmittag mit 2:5 gegen Tschechien verloren hatte, durch das Ergebnis so gut wie aus dem Viertelfinalrennen.

Dabei hatte es früh im Spiel noch deutlich besser ausgesehen. Eine Überraschung so wie gegen Kanada schien möglich. Fabrice Herzog und Joel Genazzi sorgten für die frühe 2:0-Führung, nach der die Finnen auch Goalie Jonas Korpisalo gegen Harri Sateri austauschten. Juuso Hietanen gelang eine Minute vor dem Drittelende noch der 1:2-Anschlusstreffer. Es dauerte bis zur 48. Minute hinein, bis die Finnen durch Mikko Rantanen den Ausgleich schafften. Die Schweiz hatte kurz vor dem Ende noch die Chance, bei einer Überzahlmöglichkeit, doch die Finnen ließen keinen Treffer zu - im Gegenteil: Valtteri Filppula sicherte in der dritten Minute der Verlängerung den Zusatzpunkt.

Die Spiele vom Sonntagabend im Stenogramm (2 Einträge)

      

In Köln stand zunächst nicht Henrik Lundqvist, der seinen erstes Spiel für die Schweden absolvierte, sondern sein Bruder Joel im Mittelpunkt. Er brachte sein Team schon nach rund zwei Minuten in Führung. Dänemark mühte sich, brachte aber nur wenig zwingende Chancen zustande. Sinnbild dafür war eine doppelte Überzahl im zweiten Drittel ab der 33. Minute, in der sie nur einen Schuss auf das Tor zustande brachten. Knapp zwei Minuten später schaffte dann der vor dem Tor frei stehende William Nylander mit einem schönen Move das 2:0. Eine Schrecksekunde gab es dann wenig später als Goalie Lundqvist bei einem Zusamenprall mit einem Dänen zu Boden ging, aber wenig später wieder aufstand - nicht ohne ein paar Worte in Richtung seiner Gegner zu richten.

Die scheinbare Vorentscheidung fiel dann in der letzten Minute des Drittels, als das Duo Nicklas Bäckström (ebenfalls frisch aus der NHL angereist) und Nylander wie Butter durch die dänische Abwehr fuhren und Nylander keine Mühe hatte, das 3:0 zu erzielen. Scheinbar war die Vorentscheidung nur deshalb, weil die Dänen im letzten Drittel nun doch zu Torchancen kamen und diese auch nutzten: Morten Madsen und Oliver Lauridsen sorgten, jeweils auf Pass von Nikolaj Ehlers, für eine zu Teil spannende Schlussphase, die aber eine Strafzeit zunichte machte, in der die Schweden zweieinhalb Minuten vor dem Ende durch Bäckström das 2:1 erzielten.

Michael Bauer

Bilder vom Spiel Dänemark gegen Schweden (11 Einträge)

      

Die großen Sensationen sind in den Abendspielen des Sonntags ausgeblieben, dennoch boten die Partien Spannung und eine Entscheidung: Schweden hat sich dank eines 4:2 gegen Dänemark nach den USA und Russland in Gruppe A für das Viertelfinale qualifiziert, Finnland ist nach dem 3:2 nach Verlängerung gegen die Schweiz wieder auf Kurs, belegt aber in der engen Tabelle hinter den Eidgenossen nur Rang vier. Die Schweiz ist ebenfalls auf Kurs unter die Runde der letzten Acht, hat bereits zwölf Punkte und in jedem Spiel gepunktet. Dafür ist Frankreich, das am Nachmittag mit 2:5 gegen Tschechien verloren hatte, durch das Ergebnis so gut wie aus dem Viertelfinalrennen.

Dabei hatte es früh im Spiel noch deutlich besser ausgesehen. Eine Überraschung so wie gegen Kanada schien möglich. Fabrice Herzog und Joel Genazzi sorgten für die frühe 2:0-Führung, nach der die Finnen auch Goalie Jonas Korpisalo gegen Harri Sateri austauschten. Juuso Hietanen gelang eine Minute vor dem Drittelende noch der 1:2-Anschlusstreffer. Es dauerte bis zur 48. Minute hinein, bis die Finnen durch Mikko Rantanen den Ausgleich schafften. Die Schweiz hatte kurz vor dem Ende noch die Chance, bei einer Überzahlmöglichkeit, doch die Finnen ließen keinen Treffer zu - im Gegenteil: Valtteri Filppula sicherte in der dritten Minute der Verlängerung den Zusatzpunkt.


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