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Dienstag, 14. Oktober 2014

Das Nord-Wochenende im Rückblick Stunk in Wedemark, Hamburger SV weiter top, Nordhorns Neue treffen – für Punkte reicht es dennoch nicht

Die Ritter aus Nordhorn (helle Trikots) warten weiter auf ihren ersten Punkt. Foto: Hartmann

Auch am zweiten Wochenende der Oberliga Nord gab es positive wie negative Ereignisse, die Schlagzeilen machten. So steht der Hamburger SV überraschend auf Rang zwei, die Wedemark Scorpions ohne einen Punkt dagegen auf dem letzten Platz. Ebenfalls noch ohne Punkt, dafür mit ihren Neuzugängen, sind die Ritter Nordhorn und bei den Indians aus Hannover denkt Geschäftsführer David Sulkovsky über ein Comeback nach.

Erneut überrascht: Haben den Jungs vom Hamburger SV. Nach dem Penalty-Sieg vom Auftaktwochenende gegen die Hannover Indians setzten sich die Hansestädter auch gegen die Hannover Scorpions durch. Damit ist der HSV die einzig noch ungeschlagene Mannschaft im Norden und stellt mit erst drei Gegentoren die beste Defensive.

Scharfe Kritik: An seiner Mannschaft gab es von Wedemarks Trainer Friedhelm Bögelsack auf der Pressekonferenz nach der deutlichen 1:13-Klatsche in Braunlage: "Die unterirdische Leistung, die das Team hier gezeigt hat wird Konsequenzen haben. Eigentlich haben wir als junger Verein mit guter Nachwuchsabteilung mehr Potential, als wir gezeigt haben." Der ESC präsentiert sich mit 31 Gegentoren aus vier Spielen aktuell als die Schießbude der Liga.


Ohne Punkte: Stehen noch immer die Ritter aus Nordhorn da. Zwar haben am vergangenen Wochenende erstmals die Neuzugänge wie Kim Wikström und Werner Hartmann gespielt. Zählbares sprang aber trotz der Verstärkung nicht heraus. Dabei zeigten sich Wikström und Hartmann in guter Form und waren zusammen für drei Treffer und drei Vorlagen verantwortlich.

Neue Gedanken: Um seine Zukunft hat sich inzwischen Indians-Sportdirektor David Sulkovsky gemacht. Nachdem er sich langsam in seinem neuen Job hinter dem Schreibtisch eingearbeitet hat, schließt er bei positiver Entwicklung seine Handverletzung ein Comeback auf dem Eis nicht aus. "Ein Geschäftsführer auf dem Eis oder dann auch mal auf der Strafbank - das wäre doch wirklich mal etwas komplett Neues", verrät der 36-Jährige. Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Eishockey NEWS (seit Dienstag am Kiosk).


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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Adrian Schelenz, zuletzt Ahtletiktrainer des EV Landshut (DEL2), arbeitet in der kommenden Saison für die Augsburger Panther in der PENNY DEL. Dort beerbt er Simon Sengele. Und auch Videocoach Kai Erlenhardt wird Augsburg verlassen.
  • gestern
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • vor 2 Tagen
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 3 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 6 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
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