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Mittwoch, 3. Mai 2017

Präsident kompletter Befürworter von Auf- und Abstieg Reindl zur Aufstiegsfrage: „Anscheinend hat ein Club die Voraussetzungen nicht so ganz erfüllt“

Franz Reindl.
Foto: imago

Drei Tage vor dem Beginn der WM sorgten DEL und DEL2 am Dienstag für Unruhe in der deutschen Eishockeylandschaft. Denn erneut ist die Auf- und Abstiegsfrage verschoben worden, da Vorraussetzungen nicht erfüllt wurden. Gleichzeitig wurde der Start der Initiative "Wir sind Eishockey" bekannt gegeben - für viele Fans ein Paradoxon. Seither diskutiert Eishockey-Deutschland heftig über die Gründe, die weder DEL noch DEL2 derzeit nennen wollen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz vor dem WM-Start in Köln äußerte sich DEB-Präsident Franz Reindl zur Thematik, auch wenn er sich bemühte, den Sport und die anstehende Weltmeisterschaft in den Vordergrund zu rücken. "Das ist eine juristische Frage, da gibt es verschiedene Meinungen. Die Herren sollten das untereinander klären", meinte er.

Seine eigene tat er dann dennoch kund: "Ich bin ein kompletter Befürworter des Auf- und Abstiegs, weil ich weiß, dass es insbesondere im deutschen Sportsystem das Salz in der Suppe ist." Allerdings seien beide Ligen "rechtlich, wirtschaftliche und strukturelle Organisationen, die wir zwar als Mitglieder wieder im DEB begrüßt haben", die sich beide "einen Vertrag gegeben hatten, den sie untereinander erfüllen müssen. Wenn dieser nicht erfüllt ist, gibt es eben keinen Auf- und Abstieg."

Über die Gründe wurde er nicht genauer, gab aber zumindest einen Hinweis darauf, woran die Erfüllung der Voraussetzungen gescheitert sein könnten. "Anscheinend hat ein Club die Voraussetzungen nicht so ganz erfüllt und ist der Meinung, dass er sie erfüllt hat. Die DEL ist aber der Meinung, dass er sie nicht erfüllt. Das ist wirklich eine Frage, die untereinander geklärt werden muss. Da kann ich als Präsident nichts machen."

Michael Bauer


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • vor 22 Stunden
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 2 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 5 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 10 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
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