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Artikel vom Dienstag, 27. Juni 2017

Das Interview zum Karriere-Ende

Youri Ziffzer (30): "Ich werde dem Eishockey-Sport erhalten bleiben"

Youri Ziffzer.
Foto: City-Press

Youri Ziffzer hat überraschend sein Karriere-Ende publik gemacht. Im nachfolgenden Interview spricht er über die Gründe und gibt gleichzeitig Einblick in seine Zukunftspläne.

Herr Ziffzer, wie ist es dazu gekommen, dass Sie Ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen?

Youri Ziffzer: "Die Adler haben mir mitgeteilt, dass ihre Planungen in eine andere Richtung gehen, was auch ihr gutes Recht ist. Sie haben das offen kommuniziert. Wir haben das zügig besprochen und uns geeinigt. Wenn ich Geschäftsführer Matthias Binder und Manager Teal Fowler treffe, können wir uns in die Augen schauen."

Warum sind Sie nicht zu einem anderen Club gewechselt?

Ziffzer: "Ich habe in meiner Karriere für viele Top-Clubs gespielt: Für die Eisbären, die Scorpions, die Haie und zuletzt für die Adler. Insofern kam für mich nicht alles in Frage - auch wegen meiner Familie nicht."

Gab es Angebote?

Ziffzer: "Ich habe darüber nachgedacht, in der Nähe von meinen Eltern zu spielen, damit sie mich noch einmal auf dem Eis sehen können, das wäre bei einem Zweitligisten gewesen. Ich habe mich aber aus zwei Gründen dafür entschieden, jetzt meine Karriere zu beenden: Einerseits wollte ich in Mannheim bleiben. Mannheim ist unser Lebensmittelpunkt, hier habe ich mit meiner Familie ein Haus gebaut, hier soll unsere Tochter im nächsten Jahr eingeschult werden. Andererseits weiß ich schon, wie es bei mir beruflich weitergeht, ich werde dem Eishockey-Sport erhalten bleiben!"

Können Sie Ihren neuen Job schon verraten?
Ziffzer: "Nein, da noch nichts schriftlich fixiert ist, kann ich noch nicht darüber reden. Fest steht, dass ich nicht der neue Torhütertrainer der Adler bin (lacht). Man wird mich künftig zwar auch in der SAP Arena sehen, ich werde aber nicht nur für ein Team arbeiten."

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf Ihre Karriere zurück?
Ziffzer: "Ich hatte eine sehr erfolgreiche Karriere! Es war zwar immer mein Ziel, irgendwo die Nummer eins zu sein, das hat aber leider nicht geklappt. Tomas Pöpperle, Travis Scott, Danny aus den Birken oder Dennis Endras sind aber auch richtig starke Torhüter! Man sagt das zwar so leicht dahin, aber es stimmt schon: Der Sport hat mir viel gegeben. Das fängt beim Finanziellen an. Und ich hatte auch das Glück, dass ich - anders als manch anderer berufstätige Vater - viel Zeit mit meiner Familie verbringen konnte."

Das komplette Interview mit dem Ex-Backup der Adler Mannheim finden Sie in unserer aktuellen Print-Ausgabe, die ab dem heutigen Dienstag am Kiosk erhältlich ist!


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