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Artikel vom Sonntag, 29. Oktober 2017

Der 18. DEL-Spieltag am Sonntag

Nürnberg profitiert von Münchener und Berliner Ausrutschern, Adler-Sieg in Köln, Straubing gewinnt Derby

Die Iserlohn Roosters (helle Trikots) gewannen am Sonntag mit 2:1 bei Meister München. Foto: Lehmann

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben am 18. DEL-Spieltag am Sonntag vom Ausrutscher des EHC Red Bull München profitiert und die Tabellenführung zurückerobert: Während die Nürnberger in Schwenningen mit 4:2 gewannen, verlor der Meister vor eigenem Publikum mit 1:2 gegen Iserlohn. Auch die Eisbären Berlin, die nun Tabellendritter sind, blieben am Sonntag ohne Punkte (4:7 in Augsburg). Im Top-Spiel des Tages setzte sich Mannheim mit 1:0 in Köln durch und verteidigte damit Rang vier in der Tabelle.

Im bayerischen Derby behielt der Tabellenletzte Straubing knapp mit 2:1 nach Penalty-Schießen gegen Ingolstadt die Oberhand. Düsseldorf gelang am Abend gegen Bremerhaven der deutlichste Sieg des Spieltages. Bereits am Nachmittag setzten die Gizzlys Wolfsburg beim 3:1 in Krefeld ihren Siegeszug fort und stehen inzwischen schon auf Rang fünf.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

      


Im Spitzenspiel der 18. Runde gewann Mannheim dank eines Treffers von Brent Raedeke in Köln. Das Match war geprägt von guten Defensivleistungen beider Mannschaften. Herausragend auf Seiten der Adler war Torhüter Chet Pickard, der alle 30 Schüsse auf sein Tor abwehrte. Die Partie in Köln sahen knapp 12.000 Zuschauer.

Während in Köln also Tor-Armut herrschte, sahen die knapp 5.000 Zuschauer in Augsburg gleich elf Treffer: Die heimischen Panther bezwangen die Eisbären Berlin mit 7:4. Bemerkenswert: Zehn der elf Tore fielen dabei bereits bis zur 34. Spielminute. Drew LeBlanc, Trevor Parkes sowie T.J. Trevelyan trafen jeweils doppelt für die Gastgeber, die gleich vier ihrer Treffer im Powerplay erzielten. Die Eisbären, die vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz abrutschten, blieben derweil nach starken 21 Zählern aus den vorigen neun Begegnungen erstmals wieder punktlos.

Mit zwei Toren im ersten Abschnitt durch Jaspers und Brown stellten die Iserlohn Roosters beim Gastspiel in München die Weichen auf Sieg. Zwar gelang dem Meister im Mittelabschnitt durch Aucoin in Überzahl der Anschlusstreffer, doch die Roosters blieben auch in der Folgezeit durch Konter stets brandgefährlich und retteten schließlich das 2:1 über die Zeit. Iserlohns Torhüter Lange wehrte 27 von 28 Schüssen auf sein Tor ab.

Matchwinner für die Straubing Tigers im Derby gegen Ingolstadt war Torhüter Sebastian Vogl, der 40 von 41 Schüssen auf sein Tor hielt, darunter auch alle drei Versuche der Panther im abschließenden Shootout. Obwohl die Gäste die größere Anzahl an Torchancen hatten und auch spielerisch überlegen waren, reichte das frühe Tor durch Laliberte zum 1:0 nicht zum Sieg. Die Niederbayern kämpften bis zum Schluss und kamen durch Stephen Zalewskis erstes Saisontor in der 54. Minute zum Ausgleich. Im Penalty-Schießen war es dann Mike Zalewski, der für den Zusatzpunkt für die Tigers sorgte.

Der deutlichste Sieg des Sonntages gelang derweil der Düsseldorfer EG: Die Mannschaft von Trainer Mike Pellegrims gewann ihr Heimspiel gegen die zuvor dreimal in Serie siegreichen Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:0. Jeremy Welsh (31.), Spencer Machacek (36.), Alexander Barta (53.) sowie Eduard Lewandowski (56.) trafen dabei für die DEG, die zum zweiten Mal hintereinander auf heimischem Eis ohne Gegentor blieb und nach dem Dreier nur noch zwei Punkte hinter den aktuell auf dem so begehrten zehnten Tabellenplatz rangierenden Fischtown Pinguins liegt.

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben unterdessen auch die Auswärtshürde Schwenningen genommen. Mit 4:2 setzte sich Nürnberg bei den Wild Wings durch und feierte den achten Erfolg aus den vergangenen neun Auftritten. Scheinbar beruhigend mit 3:0 führten die Franken bis zur 51. Minute, ehe es Will Acton und Mirko Sacher noch einmal spannend machten. Ein Empty-Net-Goal von David Steckel 14 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit sorgte für den Endstand.

Immer besser in Schwung kommen auch die schwer in die Saison gestarteten Grizzlys Wolfsburg. Der nachverpflichtete Stürmer Kamil Kreps war mit einem Hattrick der Mann des Tages beim 3:1-Erfolg der Niedersachsen in Krefeld. Dank 15 Punkten aus den vergangenen sechs Partien gehört Wolfsburg inzwischen zu den ärgsten Verfolgern des Spitzentrios München, Berlin und Nürnberg.


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