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Artikel vom Dienstag, 31. Oktober 2017

DEL-Spiele an Halloween

Nürnberg feiert Derby-Party, Köln gelingt Befreiungsschlag – Bremerhaven holt drei Zähler

Viele Torchancen gab es beim Derby in Nürnberg. Am Ende durften die Ice Tigers (rote Trikots) gegen Augsburg jubeln.
Foto: imago

Der 31. Oktober steht in Deutschland ganz im Zeichen von Halloween. Eishockey gespielt wurde in der DEL dennoch, insgesamt sechs Teams standen sich dabei gegenüber. Und diese drei Partien hatten es in sich. Die Thomas Sabo Ice Tigers drehten einen Rückstand in einen hart erkämpften 2:1-Erfolg gegen die Panther aus Augsburg um und bauten damit ihre Tabellenführung aus. Der ERC Ingolstadt kassierte beim 2:3 nach Verlängerung in Köln die fünfte Niederlage in Serie, die Haie dagegen durften sich nach zuvor drei sieglosen Spielen über zwei Punkte freuen. In Schwenningen trafen die beiden Tabellennachbarn aufeinander, der Tabellenachte aus dem Schwarzwald empfing den Neunten aus Bremerhaven. Am Ende feierten die Gäste einen 4:1-Erfolg und verbesserten sich damit auf Platz acht.


Zur "Red Party" (alle Fans in Rot) hatte der aktuelle Tabellenführer aus Nürnberg eingeladen. Passender Gegner war der bayerische Rivale aus Augsburg, der zuletzt siebenmal gegen Berlin erfolgreich war. Die Panther nahmen den Schwung vom vergangenen Sonntag direkt mit und kamen gut in die Partie. T.J. Trevelyan scheiterte am Pfosten und auch sonst verpasste Augsburg in den ersten temporeichen 20 Minuten weitere gute Möglichkeiten. Im zweiten Drittel zeigten die Panther ihre Stärke in Überzahl, Drew LeBlanc sorgte für den ersten Treffer des Abends. Die Begegnung war weiter intensiv geführt mit Chancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzte Leo Pföderl zum Ausgleich. Nicht mal eine Minute war im Schlussdrittel gespielt, da war wieder einmal Philippe Dupuis zur Stelle und brachte Nürnberg in Front. Viel sollte nicht mehr passieren, die Ice Tigers brachten den Sieg dank einer starken Abwehrleistung über die Zeit.

Ihren Abwärtstrend vorerst stoppen konnten die Kölner Haie. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie gab es wieder einen Sieg für die Haie. Dabei begann das Spiel für die Gäste, die in Köln von 700 per "Halloween-Express" mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden, optimal. Thomas Greilinger und Kael Mouillierat sorgten für einen perfekten Start aus Ingolstädter Sicht. Die Schanzer präsentierten sich von Beginn an aggressiv und zweikampfstark. Damit hatten die Kölner auch im zweiten Drittel ihre Probleme, Goalie Justin Peters musste mehrmals sein Können zeigen. Dennoch konnte Niko Krämmer den wichtigen Anschluss markieren. In der Folge rannte Köln weiter an und nutzte zwei Minuten vor Schluss ein Powerplay durch Ryan Jones zum umjubelten Ausgleich. In der Overtime war schließlich Ben Hanowski zur Stelle und sorgte für den Kölner Zusatzpunkt.

Die Spiele im Stenogramm (3 Einträge)

      


Vom Norden in den Süden ging es für die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die Seestädter waren zu Gast bei den Schwenninger Wild Wings. Die Partie wurde zunächst ohne große Torchancen sehr abwartend und defensiv geführt. Im Mitteldrittel sorgten Rylan Schwartz und Mike Hoeffel für eine beruhigende Gästeführung. Schwenningen tat sich schwer und fand kaum Lücken in der Abwehr der Pinguine. Im Schlussabschnitt drängten die Wild Wings auf den Anschluss, der fiel jedoch nicht. Stattdessen traf Jason Bast per Penalty zur Entscheidung. Schwenningen kam zwar durch den zehnten Saisontreffer von Will Acton noch einmal heran, doch Jan Urbas sorgte per Empty-Net-Goal für einen letztlichen verdienten Sieg für Bremerhaven.


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