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Artikel vom Sonntag, 5. November 2017

Der 20. DEL-Spieltag am Sonntag

München zurück an der Tabellenspitze, Iserlohn stürzt Ingolstadt tiefer in Krise, Krefeld gewinnt Kellerduell klar

München (hier trifft Pinizzotto zum 1:0) ist nach dem Heimsieg über Düsseldorf zurück an der Tabellenspitze. Foto: B. Häfner

Meister München ist wieder zurück an der Tabellenspitze. Während die Roten Bullen am Sonntag ihr Heimspiel gegen Düsseldorf klar mit 5:1 gewannen, holte der bisherige Tabellenführer Nürnberg in Mannheim (1:2-Niederlage nach Verlängerung) nur einen Punkt und ist jetzt Rangzweiter. Auf Rang drei stehen die Eisbären Berlin, die sich in Wolfsburg überraschend deutlich mit 5:2 durchsetzten.

Punktgleich mit den Grizzlys (jeweils 32 Zähler auf dem Konto) sind die Fischtown Pinguins Sechster in der Tabelle. Der letztjährige Neuling gewann am Sonntag auch das Heimspiel gegen Köln (Endstand 3:2) und gehört damit auch in dieser Spielzeit zu den ganz großen Überraschungen in der Liga. Die Haie hingegen - gestartet als vermeintlicher Titelkandidat - rangieren akuell nur auf Rang zehn. Weiterhin für Furore sorgt auch Schwenningen, das dem Auswärtssieg vom Freitag in Düsseldorf nun ein 3:1 gegen Augsburg folgen ließ. Schwenningen ist mit 30 Zählern auf dem Konto Rangsiebter, Augsburg ist mit 24 Punkten auf Platz elf gelandet und damit (vorerst) raus aus den Playoff-Rängen.

Am Sonntagabend ging schließlich noch das Kellerduell zwischen den Krefeld Pinguinen und Tabellenschlusslicht Straubing Tigers deutlich mit 4:0 an die Pinguine. Verteidiger Kurt Davis (8.), Mathias Trettenes (26.), Martin Ness (40.) sowie Marcel Müller (59.) trafen dabei für die Hausherren, für die es der erste Dreier nach zuvor drei sieglosen Partien in Folge war. Die Tigers hingegen mussten ihre bereits achte Auswärtsniederlage in Serie (bislang einziger Auswärtssieg am ersten Spieltag in Ingolstadt) hinnehmen und rangieren nun bereits stattliche neun Punkte hinter dem begehrten zehnten Tabellenplatz.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

      


Den größten Sprung in der Tabelle machten die Iserlohn Roosters, die vor gut drei Wochen noch auf dem letzten Tabellenplatz standen. Das Team von Neu-Trainer Rob Daum gewann am Sonntag mit 4:1 gegen Ingolstadt, holte damit den achten Sieg aus den letzten zehn Spielen und schaffte somit den Sprung auf Rang acht. Auf Platz neun abgerutscht ist hingegen der ERC Ingolstadt, der am Sonntag in Iserlohn die siebte Niederlage in Folge kassierte.

Vier Sekunden fehlten nur und Mannheim hätte unterdessen am Sonntag den dritten 1:0-Erfolg nacheinander eingefahren. Bis zur Schlussminute führten die Adler nach einem Treffer von Marcel Goc, ehe eine Bankstrafe wegen eines Wechselfehlers elf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit Nürnberg noch einmal eine Chance gab. Philippe Dupuis glich auf den letzten Drücker aus. In der Overtime erzielte Sinan Akdag, der vor dem 1:1 den Puck nicht hatte klären können, an seinem Geburstag den 2:1-Siegtreffer für die Adler. Es war der fünfte Mannheimer Erfolg nacheinander.

Bereits den vierten Sieg in Serie fuhren die Iserlohn Roosters. Am Seilersee setzten sich die Sauerländer gegen den schwächelnden ERC Ingolstadt mit 4:1 durch. Jack Combs verbuchte ein Tor und zwei Assists. Der erstmals seit über einem Monat Verletzungspause wieder eingesetzte Schlussmann Sebastian Dahm wehrte 30 Schüsse der Panther ab, die ihre siebte Schlappe in Folge kassierten.

Den vierten Sieg im fünften Start der Spielzeit feierte Eisbären-Keeper Marvin Cüpper bei Berlins 5:2-Auswärtssieg in Wolfsburg. 31 Schüsse der Grizzlys wehrte der Schlussmann ab. Mit drei Toren binnen sechs Minute Ende des zweiten und zu Beginn des letzten Drittels legten die Hauptstädter den Grundstein zum Erfolg.


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