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Artikel vom Freitag, 10. November 2017

Drei Neue und ein Abgang

Krefeld holt Trivellato, MacKay und Miller aus der DEL2, Linsenmaier will in Freiburg bleiben

Alex Trivellato
Foto: City-Press

Mit Verteidiger Alex Trivellato aus Bad Nauheim sowie den Stürmern Matt MacKay aus Heilbronn und Tim Miller aus Dresden haben die Krefeld Pinguine am Freitag auf einen Schlag gleich drei Neuzugänge aus der DEL2 präsentiert. Alle drei Spieler verfügen bereits über Erfahrung im Oberhaus, spielten in der vergangenen Saison noch in der DEL. Zudem bat der nach Freiburg ausgeliehene Angreifer Nikolas Linsenmaier um Vertragsauflösung. Einem Wunsch, dem die Pinguine entsprechen werden.

Tim Miller (46 DEL-Spiele) wird bereits am Freitagabend mit dem Team trainieren und Matt MacKay (138 DEL-Spiele) am Samstag folgen. Alex Trivellato (188 DEL-Spiele) bestreitet im Moment noch Länderspiele mit der italienischen Nationalmannschaft und wird erst am Dienstag in Krefeld eintreffen. "Unser Ziel sind die Playoffs, die wir nach zwei schlechten Jahren jedenfalls wieder erreichen müssen. Wir tun von unserer Seite aus alles, was im Bereich des Möglichen ist um die Mannschaft zu stärken und das Ziel sicher zu erreichen. Natürlich müssen wir von weiteren Verletzungen verschont bleiben und hoffen, dass Fans und Sponsoren die Anstrengungen der Gesellschafter und die Leistung des Teams honorieren", sagte Wolfgang Schulz, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

"Wir haben in dieser Spielzeit mit Verletzungspech zu kämpfen und nach der Deutschland-Cup Pause in 19 Tagen neun Spiele. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden uns Patrick Seifert, Tom Schmitz, Jordan Caron, Mike Mieszkowski und Martin Schymainski in diesen Spielen nicht zur Verfügung stehen. Lediglich bei Andrew Engelage und Diego Hofland ist mit einer Rückkehr zu rechnen. Jedoch ist fraglich, ob das bereits gegen Köln der Fall sein wird", erläuterte Sportdirektor Matthias Roos die aktuelle Situation.

Co-Trainer Marian Bazany erklärte: "Ohne die Nachverpflichtungen wären wir auf dem Zahnfleisch gegangen. Es hätte zu einer Überbelastung und zwangsläufig zu weiteren Verletzungen geführt. Der enge Spielplan hat uns bereits viel Kraft gekostet und die nächsten Wochen werden noch intensiver und härter. Zudem erhalten wir Spieler, die bereits über DEL-Erfahrung verfügen und sich nicht erst an eine neue Liga gewöhnen müssen.


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