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Artikel vom Sonntag, 20. August 2017

DEL-Testspiele vom Sonntag

Berlin gewinnt Sommerturnier, Bremerhaven holt Siegerpokal in Bietigheim, Ingolstadt Sieger beim Volksfest-Cup

Die Eisbären Berlin (dunkle Trikots) gewannen am Sonntag mit 6:3 gegen Sparta Prag. Foto: City-Press

Jubel bei den Eisbären Berlin: Sie haben das Sommerturnier im eigenen Wohnzimmer für sich entschieden. Nach dem knappen 3:2-Sieg nach Penalty-Schießen gegen den schweizerischen Vertreter HC Ambra-Piotta gelang ihnen durch ein 6:3 am Sonntag gegen den tschechischen Club HC Sparta Prag der Turniersieg. Marcel Noebels (2.) und Florian Busch (3.) eröffneten früh den Torreigen. Nach dem Anschlusstreffer durch Lukas Pech (5.) stellte Nick Petersen den alten Abstand wieder her (10.) Der erneute Anschluss der Gäste durch Zelenak (13.) ließ keine Unruhe im Lager der Eisbären aufkommen - im Gegenteil, sie zogen durch Treffer von Micki DuPont (30.) sowie Jamie MacQueen (37.) gar auf 5:2 davon. Je ein Treffer pro Seite (Reichenberg (53.) und Olver (60.)) im letzten Abschnitt änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.


Der Sieger des diesjährigen Gäubodenvolksfest-Cups heißt ERC Ingolstadt. Der DEL-Champion von 2014 bescherte Larry Mitchell bei seiner Rückkehr an den Pulverturm den erhofften Turniersieg. Im Duell der Panther hieß es am Ende 3:2 nach Penalty-Schießen gegen Augsburg. Neuzugang Greg Mauldin war der umjubelte Akteur, der den entscheidenden Penalty verwandelte. Zuvor hatten Jacob Berglund auf Ingolstädter Seite und Thomas Holzmann sowie Matt White auf Augsburger Seite getroffen. Das Penalty-Schießen wurde sofort nach den regulären 60 Minuten ausgeführt.


Am Sonntag abend konnten sich die gastgebenden Straubing Tigers mit 5:3 gegen den ohne acht verletzte Feldspieler angetretenen Vizemeister, die Grizzlys Wolfsburg, durchsetzen. Alexander Oblinger war auf Seiten der Niederbayern der Sieggarant mit zwei Treffern. Neuzugang Kyle MacKinnon konnte mit drei Assists überzeugen. Zwischendurch gab man jedoch einen 2:0-Vorprung aus der Hand und Wolfsburg konnte sogar in Führung gehen (28.). Doch mit einem Kraftakt im letzten Drittel gelang ein versöhnlicher Turnierabschluss.


Der Vertreter aus dem hohen Norden, die Fischtown Pinguins Bremerhaven, setzten sich beim Ice Cup in Bietigheim die Krone auf. Mit 4:2 konnte der Schweizer Club EHC Olten bezwungen werden. Rylan Schwartz (4.), Brock Hooton (7.) und Chad Nehring (18.) sorgten schon nach dem ersten Spielabschnitt für klare Verhältnisse. Jan Urban schraubte das Ergebnis sogar zum 4:0 in die Höhe (28.), ehe die Mannschaft aus der NLB durch Stéphane Heughebaert (34.) sowie Martin Ulmer (39.) noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieb.


Den dritten Platz sicherte sich überraschend die Heimmannschaft, die Bietigheim Steelers. Der Zweitliga-Vizemeister schlug den DEL-Club Iserlohn Roosters verdient mit 6:3. Nach der frühen Führung des Favoriten durch Chad Bassen (4.) zogen die Steelers bis zur 51. Minute uneinholbar bis auf 5:1 davon - daran änderte auch der Schlussspurt der Sauerländer nichts, die noch einmal bis auf 3:5 aus ihrer Sicht herankamen. Max Prommersberger setzte in den letzten Zügen der Partie den Schlusspunkt zum 6:3.


Die Kölner Haie zogen im Rahmen des Köln-Cups in einer bedeutungslosen Partie gegen den HC Lugano aus der Schweiz mit 3:4 den Kürzeren. Dabei war man in der 44. Minute durch Shawn Lalonde noch mit 3:1 in Führung gegangen. Doch ein Einbruch im letzten Drittel sowie ein an diesem Nachmittag nicht funktionierendes Unterzahlspiel kostete dem Gastgeber den Sieg. Lugano schoss alle seine vier Tore bei numerischer Überlegenheit - je zwei Treffer gingen auf das Konto von Dario Bürgler (32., 49.) sowie Damien Brunner (47., 53.). Für die Haie trafen vor dem erwähnten Lalonde außerdem Justin Shugg (7.) und Nationalspieler Felix Schütz (23.)


Die Thomas Sabo Ice Tigers konnten auch das zweite Aufeinandertreffen mit den Sheffield Steelers innerhalb von 22 Stunden für sich entscheiden. Nach dem gestrigen 4:2-Erfolg war es dieses Mal eine Spur knapper: 4:3 hieß es am Ende im Vereinigten Königreich. Marco Pfleger eröffnete das Scheibenschießen in der siebten Minute. Außerdem trafen für die Franken Routinier Steven Reinsprecht (24.), Oliver Mebus (33.) sowie Neuzugang Dane Fox mit seinem dritten Treffer im zweiten Spiel (45.). Für die Gastgeber erzielten Jonas Westerling (21.), Colton Fretter (45.) sowie Mathieu Roy (59.).


Einen rabenschwarzen Abend erwischten die Krefeld Pinguine. Das Schlusslicht der letzten Spielzeit verlor auch seinen zweiten Test im Vereinigten Königreich, dieses Mal setzt es eine 2:6-Klatsche gegen die Cardiff Devils aus Wales. Knackpunkt hier war ein desolates Mitteldrittel, das man mit 0:4 aus der Hand gab. Zwischenzeitlich war man gar mit 0:6 im Hintertreffen, ehe Kapitän Daniel Pietta (51.) sowie Dragon Umicevic (60.) das Ergebnis ein wenig erträglicher gestalten konnten.


DIE ERGEBNISSE IN DER ÜBERSICHT

Eisbären Berlin - HC Sparta Prag 6:3 (3:2, 2:0, 1:1)
Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 2:3 n.P. (0:1, 2:1, 0:0, 0:1)
Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg 5:3 (2:1, 0:2, 3:0)
Fischtown Pinguins Bremerhaven - EHC Olten 4:2 (3:0, 1:2, 0:0)
Bietigheim Steelers - Iserlohn Roosters 6:3 (3:1, 1:0, 2:2)
Kölner Haie - HC Lugano 3:4 (1:0, 1:1, 1:3)
Sheffield Steelers - Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 (0:1, 1:2, 2:1)
Cardiff Devils - Krefeld Pinguine 6:2 (1:0, 4:0, 1:2)


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