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Artikel vom Sonntag, 1. Oktober 2017

Der 8. DEL-Spieltag am Sonntag

München nach Derbysieg jetzt Spitzenreiter, Mannheim gewinnt Top-Spiel in Berlin, Straubing schlägt Köln

Der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München (graue Trikots) bezwang die Augsburger Panther nach einem zwischenzeitlichen Rückstand noch deutlich mit 5:2.
Foto: GEPA-Pictures/EHC Red Bull München

Zwei Tage nach der Niederlage bei der Düsseldorfer EG ist der EHC Red Bull München in der DEL auf die Erfolgsspur zurückgekehrt: Der amtierende deutsche Meister besiegte am achten Spieltag am Sonntag die Augsburger Panther auf heimischem Eis deutlich mit 5:2 und hat damit die Tabellenführung übernommen. Profitiert hat München dabei von der Niederlage Nürnbergs in Ingolstadt. Für eine faustdicke Überraschung sorgten im Abendspiel die Straubing Tigers mit einem 6:3-Erfolg über Köln.

Kurs auf den Dreier im bayerischen Derby nahm die Mannschaft von Trainer Don Jackson dabei im zweiten Drittel, in dem sie aus einem 0:1-Rückstand nach 20 Minuten durch Tore von Steve Pinizzotto (23., 29.), Derek Joslin (30.) sowie Frank Mauer (34.) eine 4:1-Führung machte. Im Schlussabschnitt konnte Daniel Schmölz dann zwar noch einmal auf 2:4 für Augsburg verkürzen (51.), doch Kapitän Michael Wolf stellte knapp drei Minuten vor der Schlusssirene den Drei-Tore-Vorsprung für München wieder her. So stand für Augsburg letztlich die dritte Niederlage in Serie.

Mannheim hat am Sonntag erfolgreiche Wiedergutmachung für die 2:6-Heimpleite gegen Köln betrieben. Im Top-Spiel des 8. DEL-Spieltags setzten sich die Adler bei den Eisbären Berlin in einer intensiven Partie mit 4:3 durch. Erst die dritte Führung bescherte den Gästen den Sieg. Nur 62 Sekunden nach dem 3:3-Ausgleich nutzten die Adler ihr einziges Powerplay der Partie durch Garrett Festerling zum entscheidenden Treffer. Berlin und Mannheim belegen mit jeweils 15 Punkten die Ränge drei und vier in der Tabelle.

Wesentlich früher entschieden war dagegen das Westderby zwischen Iserlohn und Düsseldorf. Gegen in der Defensive erschreckend schwache Roosters führte die DEG schon nach 25 Minuten mit 4:0 und siegte am Ende 5:1. Überragender Mann auf dem Eis für die Rheinländer war Alexej Dmitriev, dem ein Hattrick gelang. Zu allem Überfluss verletzte sich bei den Sauerländern auch noch Torhüter Sebastian Dahm am Knie und musste ausgewechselt werden. Ein längerer Ausfall droht.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

      


Zum bereits fünften Mal in Folge punkten konnten unterdessen die Grizzlys Wolfsburg: Das Team von Coach Pavel Gross gewann sein Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine, die weiter auf ihren ersten Auswärtsdreier der Saison warten müssen, nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch mit 3:2 nach Penalty-Schießen. Zum Matchwinner für die Niedersachsen avancierte dabei Brent Aubin, der zunächst mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 die Aufholjagd einleitete (48.) und später dann auch den entscheidenden Penalty im Shootout verwandelte. Dazwischen hatte Sebastian Furchner weniger als zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 2:2 für die Grizzlys ausgeglichen

Ein knapper 1:0-Heimerfolg über die Schwenninger Wild Wings gelang derweil den Fischtown Pinguins Bremerhaven in einer Partie mit insgesamt lediglich vier Strafminuten. Neuzugang Chad Nehring mit seinem ersten DEL-Treffer überhaupt erzielte dabei das Tor des Tages für die Norddeutschen, deren Backup-Goalie Jaroslav Hübl sich bei seinem dritten DEL-Einsatz sein erstes Shutout sicherte.

In den beiden Abendspielen gab es jeweils Siege für die Gastgeber. Der ERC Ingolstadt kam dabei zu einem hart erkämpften 3:2-Erfolg über Nürnberg, wobei Thomas Greilinger sein siebtes Saisontor erzielte. Die restlichen Treffer für die Panther schossen Laurin Braun und Laliberte. Das bayerische Derby sahen lediglich 3.555 Zuschauer. Für eine Überraschung sorgten unterdessen die am Freitag noch formschwachen Straubing Tigers. Die Niederbayern zeigten beim 6:3 über Köln über weite Strecken eine tadellose Leistung und erzielten zudem ihre ersten beiden Powerplaytore in dieser Saison. Mit zehn Punkten auf dem Konto sind die Tigers jetzt in der Tabelle auf Rang elf.


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