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Artikel vom Freitag, 6. Oktober 2017

Der 10. DEL-Spieltag am Freitag

Nürnberg ringt Meister München nieder, Krefeld besiegt Köln im Derby, Berlin erobert Tabellenführung

Petr Pohl markiert das Nürnberger 1:0, Münchens Keeper David Leggio hat das Nachsehen.
Foto: imago

Die Nürnberg Ice Tigers haben am 10. DEL-Spieltag einen Overtime-Sieg gegen Titelträger Red Bull München gefeiert. Beim 2:1-Erfolg erzielte Philippe Dupuis in Überzahl das alles entscheidende Tor. Tabellenführer sind jedoch erst einmal die Eisbären Berlin durch ein 6:3 in Iserlohn, während Krefeld die Kölner Haie mit 5:3 nach Hause schickte.

Im Spitzenspiel zwischen Nürnberg und München mussten die Zuschauer lange auf den ersten Treffer warten. Erst nach knapp 28 Minuten brachte Petr Pohl die heimischen Fans zum Jubeln. Kurz vor der zweiten Pausensirene zeigten sich die Red Bulls dann jedoch eiskalt: Jason Jaffray vollstreckte im Powerplay zum 1:1. Weitere Tore fielen nicht, es ging in die Verlängerung - und da war Philippe Dupuis der gefeierte Held auf Seiten der Franken.

Tabellenschlusslicht Iserlohn legte gegen die favorisierten Eisbären Berlin los wie die Feuerwehr. Schon nach gut drei Minuten hatten Travis Turnbull und Jason Jaspers ein 2:0 herausgeschossen. Die Gäste waren jedoch nur kurz geschockt und drehten die Partie durch Tore von Sean Backman (10.), James Sheppard (25.) und Louis-Marc Aubry (26.). Mit einem Shorthander zum 4:2 brachte Marcel Noebels die Hauptstädter im Schlussabschnitt endgültig auf Kurs, Aubry gelang wenig später gar das 5:2 (49.). Turnbull konnte noch einmal für die Roosters verkürzen, aber Mark Olver legte den sechsten Treffer für Berlin nach (60.).

Der 10. Spieltag in der Statistik (6 Einträge)

      


Beim "kleinen" Rhein-Derby in Krefeld erwischten die Pinguine einen Traumstart. Marcel Müller (2.) und Daniel Pietta (6.) brachten die Gastgeber früh mit 2:0 in Front. Zu allem Überfluss für die Kölner musste Star-Torhüter Gustaf Wesslau angeschlagen vom Eis, Daniar Dshunussow sprang für den Schweden ein. Nach einem torlosen zweiten Drittel machte Kurt Davis das 3:0 für die Seidenstädter (41.). Nicolas Krämmer (50.) und Justin Shugg (52.) ließen Köln noch einmal hoffen, aber Adrian Grygiel netzte stattdessen zum Krefelder 4:2 ein. Den dritten Kölner Treffer durch Freddy Eriksson (57.) konterte Christoph Gawlik mit einem Schuss in den verwaisten Haie-Kasten.

Gut in die Partie kamen auch die Adler Mannheim bei ihrem 3:1-Sieg gegen den ERC Ingolstadt. Wolf (3.) und Hungerecker (7.) netzten zur frühen 2:0-Führung ein. Darin Olver brachte die Panther mit seinem Anschlusstor (29.) wieder zurück ins Match, doch Matthias Plachta erlöste die Fans der Quadratestädter schließlich mit seinem Treffer ins leere Tor (60.).

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven setzten sich im Nord-Süd-Duell gegen die Straubing Tigers ebenfalls mit 3:1 durch. Wade Bergman (23.) und Kris Newbury (31.) stellten die Weichen mit ihren beiden Toren auf Sieg. Chad Nehring erhöhte in Überzahl auf 3:0 (53.), Thomas Brandl glückte nur noch der Ehrentreffer für die Tigers.

Wie bei ihrem 5:3-Erfolg in Augsburg kamen die Schwenninger Wild Wings auch beim 5:1 gegen die Düsseldorfer EG spät in Fahrt. Die Gäste vom Rhein legten durch Stephan Daschner vor (5.), Mirko Sacher glich erst nach knapp 24 Minuten aus. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gab ein Doppelschlag durch Will Acton und Andrée Hult innerhalb von nur neun Sekunden den Schwarzwäldern dann aber Oberwasser. Tobias Wörle setzte mit dem vierten Wild-Wings-Treffer in der 42. Minute einen drauf, ehe Mirko Höfflin sogar noch das 5:1 besorgte (57.).

André Schall


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