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Artikel vom Sonntag, 8. Oktober 2017

Der 11. DEL-Spieltag am Sonntag

Nürnberg nach Derbysieg in Straubing wieder an der Spitze, München gewinnt Verfolgerduell gegen Mannheim

Nürnberg (helle Trikots) gewann am Sonntag das bayerische Derby in Straubing mit 5:4 und bleibt damit Tabellenführer. Foto: H. Schindler

Nürnberg steht wieder an der Spitze der DEL-Tabelle. Die Franken setzten sich am Sonntag abend knapp mit 5:4 im bayerischen Derby bei den Straubing Tigers durch und haben jetzt einen Zähler mehr auf dem Konto als Berlin. Die Eisbären mussten beim 2:1 nach Penalty-Schießen gegen Augsburg einen Zähler abgeben und rangieren nun mit 23 Zählern auf Platz zwei. 22 Punkte hat Meister München auf dem Konto, das im Spitzenspiel des Tages gegen Mannheim mit 4:2 die Oberhand behielt. Einen deutlichen 6:1-Auswärtserfolg feierten die Kölner Haie beim ERC Ingolstadt, während sich Düsseldorf knapp mit 3:2 gegen Bremerhaven durchsetzte.


Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

      



Das Free-TV-Spiel des Abends zwischen Ingolstadt und Köln war eine klare Angelegenheit für die Gäste aus der Domstadt. Die Haie zeigten beim letztlich auch in dieser Höhe verdienten 6:1-Sieg nicht nur in der Defensive eine starke Leistung, sondern waren auch offensiv bärenstark. Speziell die Reihe um Nationalspieler Felix Schütz, Justin Shugg und Ben Hanowski wusste mit vier Treffern zu überzeugen. Erwähnenswert auch die starke Vorstellung Backup Daniar Dshunussow, der den am Knie verletzten Stammtorhüter Gustaf Wesslau glänzend vertrat.

Einige Aussetzer und zu viele Strafminuten im Mitteldrittel kosteten Straubing im Heimspiel gegen das Top-Team aus Nürnberg beim knappen 4:5 einen möglichen Punktgewinn. Die Niederbayern führten im ersten Abschnitt schon mit 3:1, kassierten dann jedoch vier Gegentreffer in Folge. Nach dem Anschlusstreffer durch Connolly in der 50. Minute war es dann aber ein Spiel auf ein Tor, wobei sich die Tigers durchaus den Ausgleich verdient gehabt hätten. Mit Glück, Geschick und einem guten Andreas Jenike im Tor retteten die Franken jedoch den knappen Vorsprung über die Zeit und übernahmen damit wieder die Tabellenführung.

Lange Zeit wie der sichere Sieger sah Bremerhaven beim Gastspiel in Düsseldorf (erstmals mit Neuzugang Bakala im Tor) aus. Die Gäste aus dem Norden führten dank der Treffer von Hooton und George bis weit ins Schlussdrittel hinein mit 2:0. Nach dem Anschlusstreffer von Henrion in der 52. Minute leckten die Gastgeber aber plötzlich Blut und Bremerhaven kam ins Wanken. Alexander Barta gelang kurze Zeit später tatsächlich der Ausgleich. Und Barta war es auch, der 23 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer erzielte. Damit hat die DEG wieder den Anschluss zum Mittelfeld wieder hergestellt.

Die Eisbären Berlin haben unterdessen ihre Position unter den Top Drei in der DEL behauptet. Jamie MacQueen wurde beim 2:1 nach Penalty-Schießen gegen Augsburg zum Matchwinner für die Hauptstädter. In der 57. Minute glich der Stürmer per Penalty die Führung der Panther aus. Im Shootout verwandelte der Kanadier dann den ersten und letztlich entscheidenden Versuch und beschloss eine erfolgreiche Woche der Eisbären, die aus drei Spielen acht Punkte holten.

Nur einen Punkt weniger als die Eisbären hat Meister München auf dem Konto. Der Titelverteidiger setzte sich im Top-Spiel gegen Adler Mannheim mit 4:2 durch. Bis zur Spielmitte lag der EHC Red Bull schon 3:0 in Führung, doch die ersatzgeschwächten Kurpfälzer machten das Spiel mit zwei schnellen Treffern wieder spannend. Jason Jaffray beseitigte im Schlussdrittel die letzten Zweifel am Münchner Sieg.

Drei Tore in der letzten Periode bescherten Wolfsburg einen 4:1-Heimsieg gegen
Schwenningen. Nach zwei Drittel hatte es noch unentschieden gestanden. Dann belohnten Gerrit Fauser, Kris Foucault und Alexander Weiß die Niedersachsen für ihre Überlegenheit.

Im Abendspiel kamen die ersatzgeschwächten Iserlohn Roosters zu einem 5:3-Auswärtserfolg in Krefeld. Den Grundstein zum Sieg legten die Sauerländer mit drei Toren im Mittelabschnitt. In der 50. Minute gelang Krefelds Marcel Müller in Überzahl zwar noch das 3:4, aber Florek erzielte in der Schlussminute ein Empty-Net-Goal zum 3:5. Iserlohn bleibt zwar Letzter, hat aber nun ebenso wie Straubing zehn Punkte auf dem Konto.


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