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Artikel vom Freitag, 14. April 2017

DEL2-Playoff-Finale am Samstag:

Auftakt der Finalserie – Paul Gardner: "Dafür spielst Du, dafür arbeitest Du die ganze Saison"

Bühne frei für das DEL2-Finale: Bietigheim trifft auf Frankfurt.
Foto: Hübner

Die Begeisterung ist riesig bei beiden Teams vor dem Start der Finalserie in der DEL2 zwischen den Bietigheim Steelers und den Löwen Frankfurt. Insbesondere bei den Hessen ist die Vorfreude deutlich zu spüren, nach zwei Sweeps im Viertelfinale über Freiburg und im Halbfinale gegen Kassel wurden bereits über 10.000 Tickets für die beiden Heimspiele gebucht. Für die Steelers ist es die bereits fünfte Finalteilnahme in Serie in der DEL2, zweimal konnte Bietigheim den Titel einfahren. Mit der Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet und den Löwen stehen auch die beiden besten Teams der gesamten Saison in der Endserie: Schon in der Hauptrunde landeten die beiden Mannschaften auf Platz eins (Bietigheim, 109 Punkte) und zwei (Frankfurt, 104). In drei der vier Hauptrunden-Begegnungen behielten die Löwen die Oberhand (4:1, 3:2, 6:1), einmal mussten die Löwen sich geschlagen geben (4:5).

"Dafür spielst Du, dafür arbeitest Du die ganze Saison. Du willst am Ende um den Titel spielen und wir sind stolz, uns die Möglichkeit erarbeitet zu haben", so Löwen-Trainer Paul Gardner vor dem Start der Finalserie am Samstag (Spielbeginn 18 Uhr, live bei SpradeTV). Und nach jeweils zwei recht schnellen Serien können beide Mannschaften so gut wie in Bestbesetzung ins Finale starten. "Beide Teams haben einen ähnlichen Weg beschritten in den Playoffs und sind fast vollzählig. Das ist ideal und vor allem eine tolle Sache für die Fans, die sich wie wir riesig auf das Finale freuen", so Gardner weiter. Bei den Steelers fällt Frederik Cabana mit einer Knieverletzung aus. Bei den Löwen fehlt definitiv der in den Playoffs nicht spielberechtigte Dennis Reimer.

Frankfurts Angreifer Christoph Gawlik gibt sich vor dem Duell mit dem Hauptrunden-Primus selbstbewusst: "Wenn wir unser Spiel durchziehen, wird es schwer uns viermal zu schlagen." Doch weiß er auch, wie wichtig es ist, besonders in der Finalserie mit Rückschlägen umgehen zu können.: "Im Endeffekt gilt es in einer Finalserie die Ruhe zu behalten. Das gilt für erfahrene wie auch junge Spieler. Denn ein Finale ist etwas ganz Besonderes."

Die Löwen müssen die Spiele der Finalserie im Übrigen ohne die Unterstützung von Manager Rich Chernomaz meistern. Der Löwen-Sportdirektor wird aufgrund der Ende April stattfindenden B-WM in Kiew seiner Tätigkeit für den ungarischen Verband nachgehen und hinter der Bande der ungarischen Eishockey-Nationalmannschaft stehen.

Die Frankfurter gehen mit einen mächtigen Lauf in die Finalserie. Seit 15 Spielen sind die Löwen ungeschlagen. In acht Playoff-Spielen haben die Löwen 39 Tore geschossen. Doch auch die Steelers sind gut in Form und können am Samstag auf die Unterstützung ihrer Fans zählen. Im Vorverkauf wurden bereits über 4.200 Tickets an den Mann gebracht.

Sebastian Groß

Bietigheim - Frankfurt, wer gewinnt?

 

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