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Artikel vom Sonntag, 22. Oktober 2017

Der zwölfte DEL2-Spieltag am Sonntag

Bad Nauheim und Dresden schlagen Favoriten – Riessersee mit viertem Sieg in Serie

Cody Sylvester setzt sich im Goldhelm-Duell gegen Frankfurts C.J. Stretch durch und erzielt in der Overtime den Siegtreffer.
Foto: Hübner

Sechs Heimsiege und nur ein Punkt für die Auswärtsteams. So lautet die Bilanz am zwölften DEL2-Spieltag. Für Überraschungen sorgten die Dresdner Eislöwen (4:2 gegen Bietigheim) und der EC Bad Nauheim (2:1 n.V. gegen Frankfurt). Riessersee gewinnt beim 5:2-Erfolg über Heilbronn das vierte Spiel in Folge, Aufsteiger Bad Tölz unterliegt in Kassel nur knapp mit 1:2. Auch die Wölfe Freiburg (2:5 in Crimmitschau) und die Lausitzer Füchse (0:1 in Bayreuth) bleiben weiterhin im Tabellenkeller.

Derby-Sieg für den EC Bad Nauheim. Mit 2:1 nach Verlängerung gewannen die Kurstädter gegen den Nachbarn aus Frankfurt. Cody Sylvester traf in der Overtime, Felix Bick spielte stark und parierte 35 Schüssse. Die Gastgeber gingen durch Andreas Pauli im ersten Drittel in Führung, beim Meister traf Kapitän Patrick Jarrett im Mittelabschnitt. Bei den Löwen stand Hannibal Weitzmann zwischen den Pfosten, der 22-Jährige hielt 30 Schüsse.

Überraschung in Dresden: Die heimischen Eislöwen schlagen die Bietigheim Steelers mit 4:2. Tomas Schmidt und Thomas Pielmeier verbuchten jeweils zwei Scoer-Punkte. Goalie Marco Eisenhut machte 27 Saves. Die beiden Steelers-Tore durch Matt McKnight und Rob Brown fielen beide im Schlussdrittel, zuvor spielten sich die Sachsen eine Vier-Tore-Führung raus.

Die Spiele in der Statistik (6 Einträge)

      


Beim SC Riessersee läuft es weiter nahezu perfekt. Die Werdenfelser gewannen beim 5:2 über Heilbronn bereits das vierte Spiel in Folge. Auf Seiten der Garmischer gelang sowohl Lubor Dibelka als auch Youngster Maximilian Daubner ein Doppelpack. Matthias Nemec hält seine starke Form und parierte 30 Falken-Schüsse.

Auch die Eispiraten Crimmitschau feierten einen Heimsieg. Dabei drehten die Westsachsen einen 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel noch in einen 5:3-Sieg über den EHC Freiburg. Jordan Knackstedt war mit einem Treffer und drei Assists der Matchwinner. Für Freiburg war Niko Linsenmaier mit zwei Toren und einer Vorlage an allen drei Gäste-Treffern beteiligt.

Aufsteiger Bad Tölz musste sich in Kassel knapp mit 1:2 geschlagen geben. Das Spiel verspätete sich wegen einem Zamboni-Defekt um knapp dreißig Minuten. David Kuchejda erzielte das Game-Winning Goal im Powerplay. Mirko Pantkowski, der den Vorzug vor Markus Keller erhielt, machte 28 Saves. Für die Tölzer traf erneut Routinier Klaus Kathan, doch für Auswärtspunkte reichte es nicht.

Dank erneut Starker Leistung von Dauerbrenner Tomas Vosvrda gewinnen die Bayreuth Tigers mit 1:0 gegen die Lausitzer Füchse. Der Schlussmann hielt für seinen Shutout 33 Schüsse. Andreas Geigenmüller erzielte im zweiten Abschnitt das spielentscheidende Tor.

Tim Heß


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