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Artikel vom Freitag, 27. Oktober 2017

Der 13. DEL2-Spieltag

Frankfurt mit verrückter Aufholjagd - Bietigheim siegt im Top-Spiel - Kaufbeuren gewinnt Derby

Patrick Jarrett wurde von den Fans zum "Man of the Match" gewählt. Der Löwen-Captain erzielte zwei Treffer.
Foto: Hübner

Der 13. Spieltag der DEL2 lieferte einige verrückte Spiele. Im Spitzenspiel setzten sich die Bietigheim Steelers mit 4:3 nach Verlängerung in Riessersee durch. Kaufbeuren gewinnt das Bayern-Derby gegen Bad Tölz souverän mit 5:2. Ebenfalls einen 5:2-Sieg konnten die Eispiraten Crimmitschau gegen Bayreuth feiern. Die Löwen Frankfurt siegen in einem verrückten Spiel mit 8:5 gegen die Heilbronner Falken. Weißwasser setzt sich in einer engen Partie beim EC Bad Nauheim mit 2:1 durch. Die Dresdner Eislöwen gewannen in Freiburg mit 3:1. Kassel besiegt Ravensburg mit 5:3.

Ein torarmes Spiel sahen die Zuschauer zwischen dem EC Bad Nauheim und den Lausitzer Füchsen. Die Gäste gingen durch Thomas Götz früh mit 1:0 in Führung. Weitere Tore sollten erst wieder im letzten Spielabschnitt fallen. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Radek Krestan (51.) konnte Weißwasser nur eine Minute später durch Vincent Hessler kontern.

Die Löwen Frankfurt gewannen einer verrückten Partie mit 8:5 gegen die Heilbronner Falken. Ganze sieben Tore fielen in 17 Minuten. Heilbronn führte nach 25 Minuten mit 4:0, ehe es rund zehn Minuten später nur noch 4:3 aus sicht der Falken stand. Ein überragendes drittes Drittel (5:1) sicherte Frankfurt am Freitagabend den Sieg. Gleich mehrere Löwen-Spieler konnten einige Punkte erzielen. Hervorzuheben ist jedoch Tyler Gron der einen Hattrick erzielen konnte. Zudem spielte Kapitän Patrick Jarrett sehr gut (zwei Tore, eine Assist). Bei den Gästen war vor allem Jordan Heywood maßgeblich an den Treffern seiner Mannschaft beteiligt. Ihm gelangen drei Assists. Zudem punktete Brandon Alderson zwei Mal.

Die Dresdner Eislöwen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen beim EHC Freiburg mit 3:1. Einen 0:1-Rückstand aus dem ersten Abschnitt drehte man im zweiten Drittel zur einer 2:1-Führung. Gleich zwei Debütanten trafen in dieser Partie. Auf Seiten des Gastgebers traf Mark Mancari zum 1:0, für Dresden Rückkehrer Harrison Reed zum 1:2. Den Schlusspunkt setzte Alexander Höller mit einem Empty Net Goal.

Die Spiele in der Statistik (7 Einträge)

      


Ein ausgeglichenes und spannendes Spiel lieferten sich die Kassel Huskies und die Ravensburg Towerstars. Die Gäste gingen durch Jakub Svoboda und Brian Roloff mit 2:0 in Führung. Doch Kassel kam zurück und glich die Partie durch Jens Meilleur und James Wisniewksi aus. Auch vom 2:3 durch Daniel Pfaffengut (43.) zeigten sich die Huskies unbeeindruckt. So erzielten sie in den letzten vier Minuten drei Tore und drehten einen 2:3-Rückstand noch zu einem 5:3-Sieg. Wisnieskwi gelangen dabei zwei Treffer und ein Assist. Zudem spielte Braden Pimm erneut überragend auf. Ganze vier Scorerpunkte konnte er erzielen (ein Tor, drei Assists).

Der ESV Kaufbeuren siegt im Derby gegen die Tölzer Löwen mit mit 5:2. Vor allem das Überzahlspiel war dabei ausschlaggebend. Drei Treffer gelang Kaufbeuren im Powerplay. Matchwinner auf Seiten der Gastgeber war Joona Karevaara. Dem Finnen gelang ein Hattrick, zudem assistierte er beim vierten Tor. Michael Endraß erzielte beide Löwen-Treffer, Constantin Ontl verbuchte zwei Assists.

Die Eispiraten Crimmitschau schlugen die Bayreuth Tigers vor heimischer Kulisse mit 5:2. Die Gäste gingen durch Luca Gläser bereits in der vierten Minute in Führung. Doch danach folgten erst einmal vier Treffer der Eispiraten. Vor allem Patrick Pohl brachte sein Team mit einem Tor und einer Vorlage auf die Siegerstraße. Zudem punkteten Jordan Knackstedt und Vincent Schlenker doppelt.

Im Topspiel des Spieltages gewann Bietigheim beim SC Riessersee. Die Steelers setzten sich mit 4:3 n.V. durch. Die Gäste schienen schon als ziemlich sicherer Sieger ehe Louke Oakley (56.) und Mattias Beck (58.) die Werdenfelser noch zu einem Punktgewinn schossen. Die auffälligsten Akteure der Gastgeber waren Louke Oakley, Andreas Driendl und Lubor Dibelka. Alle drei punkteten zweifach. Die Spieler des Spiels auf Seiten der Steelers war Tyler McNeely (mit drei Assists) und Justin Kelly (Siegtreffer, ein Assist).

Dennis von Wrese


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