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Artikel vom Freitag, 24. März 2017

Die DEL2-Playoffs und -Playdowns am Freitagabend

Bietigheim stürmt mit Elf-Tore-Kantersieg ins Halbfinale, auch Kassel ist durch – Klassenerhalt für Bad Nauheim

Die Bietigheim Steelers durften am Freitagabend gleich elf (!) Treffer bejubeln.
Foto: imago

Das Halbfinale der DEL2-Playoffs 2017 ist fast komplett: Nachdem am Dienstag bereits die Löwen Frankfurt ihre Viertelfinalserie gegen die Wölfe aus Freiburg für sich entschieden hatten, zogen nun am Freitagabend Titelverteidiger Kassel Huskies (gegen die Lausitzer Füchse) sowie Vizemeister Bietigheim Steelers (gegen den EHC Bayreuth) nach. Damit ist nach Spiel fünf der Viertelfinals nur noch der Ausgang der Serie zwischen den Dresdner Eislöwen und dem ESV Kaufbeuren offen. In den Playdowns sicherte sich unterdessen der EC Bad Nauheim mit dem vierten Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau den Klassenerhalt, von dem die Heilbronner Falken nach einem deutlichen 5:1-Erfolg bei den Starbulls Rosenheim auch nur noch einen Sieg entfernt sind.

Doch apropos 5:1: So klar führten auch die Bietigheim Steelers am Freitagabend bereits nach dem ersten Drittel (!) gegen die Tigers aus Bayreuth. Der Hauptrundenchampion ließ also keinerlei Zweifel daran, dass er nach der Partie die Halbfinalqualifikation würde feiern dürfen, aufkommen. Und weil sich die Steelers auch in den beiden folgenden Dritteln weiter torhungrig präsentierten, stand für Bayreuth am Ende nicht einfach nur das Viertelfinalaus in fünf Spielen, sondern eine schmerzhafte 3:11(!)-Auswärtsklatsche. Dabei avancierte David Wrigley mit drei Toren sowie zwei Vorlagen zum erfolgreichsten Punktesammler des Abends für die Steelers, die nach stolzen 25 (!) Treffern in drei Viertelfinalheimspielen gegen Bayreuth im Halbfinale nun entweder auf die Dresdner Eislöwen oder auf den ESV Kaufbeuren treffen werden.

Einen etwas komplizierteren Freitagabend als Hauptrundensieger Bietigheim hatte da schon der letztjährige Finalgegner der Steelers, die Kassel Huskies: Zwar führten die Nordhessen im fünften Viertelfinale gegen die Lausitzer Füchse nach dem ersten Drittel mit 2:0, doch einmal mehr Dennis Swinnen stellte für die Gäste im zweiten Abschnitt mit einem Doppelpack (22., 27.) auf 2:2. Im Schlussdrittel ließ der Torjäger dann sogar noch einen dritten Treffer (56.) folgen, doch weil zuvor Thomas Merl (27.) sowie Toni Ritter (30.) Kassel wieder mit zwei Toren in Führung gebracht hatten und danach Jack Downing noch ein Empty-Net-Goal gelang (59.), hieß es am Ende 5:3 für die Huskies, welche die Serie somit mit 4:1 für sich entschieden und sich nun im Halbfinale auf ein Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt freuen dürfen.

Die Spiele vom Freitagabend in der Statistik (5 Einträge)

      


Noch nicht entschieden ist dagegen die Viertelfinalserie zwischen den Dresdner Eislöwen und dem ESV Kaufbeuren: Der ESVK verlor Spiel fünf der Serie bei den Sachsen am Freitagabend mit 2:5 und vergab damit seinen ersten Matchpuck zum Halbfinaleinzug. Dabei konnte Kaufbeuren einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand im zweiten Drittel zunächst noch egalisieren, doch in der Folge sorgten Steven Rupprich (38.), Ville Hämäläinen (41.) sowie Doppeltorschütze Dominik Grafenthin (48.) mit ihren Treffern dafür, dass Dresden in der Serie nun nur noch mit 2:3 zurückliegt und am Sonntagabend in Kaufbeuren den Serienausgleich schaffen könnte.

In den DEL2-Playdowns sicherte sich derweil der EC Bad Nauheim mit einem 3:1-Heimerfolg in Spiel fünf der Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau, bei denen Henning Schroth (36 Paraden) den gesperrten Stammgoalie Ryan Nie vertrat, den Klassenerhalt. Zum Matchwinner für die Roten Teufel avancierte dabei Andreas Pauli, der zwei der drei ECN-Tore erzielte. Während sich Bad Nauheim also in die Sommerpause verabschiedet, heißt es nun für Crimmitschau abwarten, gegen welche Mannschaft es in der alles entscheidenden Serie um den Liga-Verbleib gehen wird.

Dabei deutet aktuell einiges auf die Starbulls Rosenheim hin: Die Oberbayern verloren am Freitagabend Spiel fünf gegen die Heilbronner Falken in eigener Halle trotz einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung deutlich mit 1:5 und liegen in der Playdown-Serie nun mit 2:3 zurück. Kevin Lavallée (ein Tor, zwei Vorlagen) sowie Ville Järvelainen (drei Assists) glänzten dabei für die Falken, die drei ihrer fünf Treffer erst im letzten Drittel erzielten und nun am Sonntagabend vor heimischem Publikum den Klassenerhalt perfekt machen können, mit jeweils drei Scorer-Punkten.

Die besten Bilder von den Spielen am Freitagabend (6 Einträge)

      

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