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Artikel vom Freitag, 6. Oktober 2017

DEL2 am Freitagabend

Frankfurt verliert sein erstes Spiel - Bad Tölz bleibt punktlos - Dresden schlägt Bad Nauheim deutlich

Dresden-Topscorer Nick Huard feiert seinen Treffer zum 1:0.
Quelle: City-Press

Mit einem 4:3-Sieg gegen die Tölzer Löwen verteidigten die Bietigheim Steelers am Freitagabend die Tabellenführung in der DEL2. Der Aufsteiger aus Bad Tölz dagegen ist weiterhin ohne Punkt und bleibt somit Tabellenletzter. Der amtierende Meister aus Frankfurt verlor sein Heimspiel etwas überraschend gegen die Eispiraten Crimmitschau. Die Hessen bleiben aber weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. Durch die Niederlage der Löwen liegt der SC Riesserse nun nur noch einen Punkt dahinter. Die Garmischer konnten ihr Auswärtsspiel bei den Wölfen Freiburg mit 3:1 gewinnen. Das Kellerduell in Weißwasser war hart umkämpft und wurde erst in der Verlängerung entschieden. Die Heilbronner Falken gewannen das Spiel bei den Lausitzer Füchsen nach Verlängerung.

Die Tölzer Löwen sind weiterhin ohne Punkt in der DEL2. Bei den Bietigheim Steelers musste sich der Liga-Neuling knapp geschlagen geben. Zwischenzeitlich lagen die Gäste sogar mit 2:1 in Führung. Am Ende musste man sich jedoch mit 3:4 geschlagen geben. Großen Anteil am Sieg der Hausherren hatte einmal mehr Matt McKnight. Der Kanadier traf zweimal. Zudem erzielten Shawn Weller, Dominic Auger und Norman Hauner jeweils zwei Scorerpunkte.

Das Kellerduell des Spieltages gewannen die Heilbronner Falken mit 4:3 nach Verlängerung bei den Lausitzer Füchsen. Bereits nach vier Minuten führte der Gast durch Dennis Palka und Tim Bernhardt mit 2:0. Auf ein torreiches erstes Drittel (1:3) folgte ein torloses zweites Drittel. Zum Ende des Spiels schien die Partie bereits entschieden. Doch Weißwasser erzielte innerhalb der letzten drei Minuten noch zwei Tore. In der Verlängerung trafen die Gäste dann bereits in der ersten Minute. Torschütze war Brandon Alderson, der zuvor bereits zwei Assists gab.

Einen überraschenend Auswärtssieg konnten die Eispiraten Crimmitschau feiern. Den Löwen Frankfurt bot man einen harten Kampf und gewann am Ende mit 2:1 nach Verlängerung. Das entscheidende Tor erzielte Christoph Kapitzky in der 62. Minute. Vor allem Olivier Roy war an diesem Abend herausragend. Insgesamt 46 Schüsse konnte der Goalie der Eispiraten abwehren.

Die Spiele in der Statistik (7 Einträge)

      


Deutlich war die Angelegenheit in Dresden: Die Eislöwen besiegten den EC Bad Nauheim mit 6:1. Eine gute Mannschaftsleistung war hierbei ausschlaggebend. Nick Huard, Steven Rupprich und Dominik Grafenthin punkteten beim Heimsieg doppelt. Auch Marco Eisenhut im Tor der Eislöwen zeigte eine starke Leistung. Der Goalie hielt 39 Schüsse der Hessen.

Durch einen 3:1-Sieg in Freiburg behauptet der SC Riessersee den dritten Tabellenplatz. In einem relativ höhepunktarmen Spiel war Jakob Mayenschein der Matchwinner. Er erzielte zwei Treffer. Zudem gab Joel Johansson zwei Vorlagen beim Sieg seiner Mannschaft. Radek Duda traf für den EHC Freiburg zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer in der 53. Minute.

Die Kassel Huskies lösten ihre Aufgabe souverän. Den ESV Kaufbeuren schlugen die Schlittenhunde verdient mit 4:1. Thomas Merl brachte die Gastgeber nach sechs Minuten auf die Siegerstraße. Nach 46 Minuten führten die Huskies mit 3:0 und die Partie war entschieden. Hoffnung kam bei den Gästen nach dem 1:3 durch Joseph Lewis auf. Die Entscheidung folgte dann aber sechs Minuten später mit dem 4:1 durch Braden Pimm. Neben Pimm punktete auch Mike Little doppelt für die Huskies.

Vor heimischer Kulisse besiegte Bayreuth die Ravensburg Towerstars mit 6:3. Das Spiel startete fulminant: Bereits nach 57 Sekunden führten die Tigers durch Ivan Kolozvary und Yannick Drews mit 2:0. Nach dem ersten Drittel stand es 3:0. Daniel Pfaffengut und Vincenz Mayer brachten die Gäste im Mitteldrittel zurück in die Partie. Das dritte Drittel ging dann wiederum erneut an Bayreuth. Auch in diesem Spiele punkteten gleich drei Spieler für die Siegermannschaft doppelt: Jan Pavlu, Michael Bartosch sowie Doppeltorschütze Ivan Kolozvary.

Dennis von Wrese


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