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Artikel vom Dienstag, 4. April 2017

Die DEL2-Playoffs und -Playdowns am Dienstagabend

Frankfurt und Bietigheim nur noch einen Erfolg vom Finale entfernt, Rosenheimer Siegtor in der 107. Minute

David Cespiva (dunkles Trikot) und die Löwen Frankfurt gewannen am Dienstagabend auch Spiel drei des hessischen DEL2-Halbfinalduells gegen Derek DeBlois und die Kassel Huskies.
Foto: Hübner

Die Löwen Frankfurt sind in den Playoffs der DEL2 nur noch einen Sieg vom Finaleinzug entfernt: Die Mannschaft von Trainer Paul Gardner gewann am Dienstagabend vor mehr als 6.000 Zuschauern in der heimischen Eissporthalle am Ratsweg auch Spiel drei des hessischen Halbfinalduells gegen Titelverteidiger Kassel Huskies. Zum Matchwinner für die Löwen avancierte dabei der mit nun neun Scorer-Punkten (vier Tore, fünf Assists) in nur sieben Partien in den Playoffs bislang bärenstarke Lukas Laub, der sieben Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels das Game-Winning-Goal zum 2:1 für sein Team erzielte und knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene auch den 3:1-Endstand herstellte. Zuvor hatte Braden Pimm (19.) die erste Frankfurter Führung durch Nils Liesegang (16.), der zu beiden Toren Laubs jeweils einen Assist beisteuerte und damit der erfolgreichste Punktesammler der Begegnung war, noch ausgleichen können. Die Löwen führen in der Serie nun mit 3:0 und können somit bereits am Freitagabend mit einem Auswärtssieg in Kassel ihr Finalticket buchen.

Neben den Löwen Frankfurt können auch die Bietigheim Steelers schon am Freitag mit einem Auswärtserfolg den Finaleinzug perfekt machen: Der Vizechampion des Vorjahres setzte sich am Dienstagabend vor heimischem Publikum im dritten Halbfinalspiel gegen den ESV Kaufbeuren knapp mit 2:1 nach Verlängerung durch und führt in seiner Serie nun ebenfalls mit 3:0. Auf dem Weg zu dieser komfortablen Serien-Führung lagen die Steelers, die fast doppelt so viele Torschüsse wie Kaufbeuren abfeuerten (47 gegenüber 27), durch Florin Ketterers Powerplay-Tor in der 32. Spielminute am Dienstag allerdings zunächst mit 0:1 zurück, doch Shawn Weller konnte in der 46. Minute ebenfalls im Powerplay ausgleichen. In der Verlängerung war es dann schließlich einmal mehr der in der laufenden Saison herausragende Matt McKnight, der den Siegtreffer zum 2:1 für Bietigheim besorgte.

Die Spiele vom Dienstagabend in der Statistik (3 Einträge)

      


Eine spektakuläre Begegnung sahen unterdessen die knapp 2.300 Zuschauer bei der Playdown-Partie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Eispiraten Crimmitschau: Die Rosenheimer Gastgeber lagen nach dem ersten Drittel nämlich trotz einer schnellen 1:0-Führung durch Andreas Nowak (5.) bereits mit 1:4 (!) zurück und gingen mit diesem deutlichen Rückstand auch in die zweite Drittelpause, doch in den letzten 16 Minuten der regulären Spielzeit konnten die Oberbayern, bei denen Lukas Steinhauer Timo Herden nach dem 3:1 für Crimmitschau durch Patrick Pohl in der 11. Spielminute im Tor abgelöst hatte, durch Treffer von Christian Neuert (45.), Joonas Valkonen (50.) sowie Michael Rohner (58.) noch auf 4:4 stellen und sich somit in die Overtime retten. Diese entwickelte sich dann zu einem echten Eishockey-Krimi, denn das entscheidende Tor sollte erst in der dritten Verlängerung fallen: In der 107. (!) Spielminute war es schließlich Tyler Scofield, der die Rosenheimer Aufholjagd mit dem Game-Winning-Goal zum 5:4 krönte und seine Mannschaft damit zu einer 2:1-Führung in der Serie schoss. Den Starbulls fehlen in der Best-of-seven-Serie nun noch zwei Siege zur Sicherung des Klassenerhalts.

Die besten Bilder der Spiele vom Dienstagabend (6 Einträge)

      

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