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Artikel vom Dienstag, 3. Oktober 2017

DEL2 am Dienstagabend

Bietigheim neuer Tabellenführer – 14-Tore-Spektakel in Kassel: Riessersee dreht bei den Huskies ein 3:5 in einen 9:5-Erfolg

Die Wölfe Freiburg gewannen das Derby gegen Ravensburg im Shootout.
Foto: Achim Keller

Drei Spiele standen am Tag der Deutschen Einheit auf dem Spielplan. Am Ende des Tages gab es spektakuläre Ergebnisse. Weil die Löwen Frankfurt als Spitzenreiter der Tabelle nicht im Einsatz waren, konnten die Bietigheim Steelers dank eines 3:2-Heimerfolges gegen den ESV Kaufbeuren die Tabellenführung übernehmen.

Spektakel pur sahen die Zuschauer in Kassel. 14 Tore sahen die Fans und dabei einen fulminanten Auswärtssieg des SC Riessersee. Zwei Drittel lang waren die 3.140 Zuschauer in Kassel noch bester Laune, weil die Huskies mit 5:4 in Führung lagen. Im Schlussdrittel schoss Riessersee aber fünf Tore und gewann am Ende mit 9:5. Stephan Wilhelm und Louke Oakley trafen doppelt, während Richie Mueller drei Torvorlagen beisteuerte. Ohne die verletzten Jared Gomes und Michael Rimbek lag der SCR mit 0:2 und 3:5 in Rückstand, ehe das Team aus Garmisch noch mit 9:5 gewann.

Die Bietigheim Steelers starteten perfekt in das Top-Spiel gegen Kaufbeuren. Bis zur dritten Minute traf Shawn Weller zweimal zum 2:0. Die Joker kamen aber zurück und verkürzten durch Joseph Lewis auf 1:2. Zu Beginn des Schlussdrittels stellte Benjamin Zientek den alte Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Zehn Minuten vor dem Ende verkürzte Jere Laaksonen auf 2:3 und sorgte für eine spannende Schlussphase. Ein weiterer Treffer fiel aber nicht und so holten die Steelers den nächsten Sieg und übernahmen die Tabellenführung in der DEL2.

Die Spiele in der Statistik: (3 Einträge)

      


Spannend war das Spiel in Freiburg. Die Ravensburg Towerstars lagen nach dem zweiten Treffer von Robin Just bereits mit 3:1 in Führung, ehe die Wölfe durch Tobias Kunz und Marc Wittfoth ausglichen. Weil auch die Verlängerung torlos blieb, ging die Partie ins Penaltyschießen. Vor knapp 2.000 Zuschauern waren es Radek Duda und Tobias Kunz, die für Freiburg ihre Penaltys verwandelten und so den Wölfen den Extra-Punkt sicherten. Kunz ließ mit einem sehenswerten Move Jimmy Hertel im Towerstars-Tor beim entscheidenden Treffer keine Chance.

Frank Gantert


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