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Artikel vom Mittwoch, 23. August 2017

Ismaninger Sender zeigt mehr als 30 Livespiele

Champions Hockey League 2017/18 startet mit neuem Format – SPORT1 baut Übertragungsumfang aus

In der abgelaufenen Spielzeit sicherten sich die Schweden von Frölunda Göteborg zum zweiten Mal in Folge die CHL-Trophäe.
Foto: imago

Gut zwei Wochen vor dem Beginn der neuen DEL-Saison wird es für drei Mannschaften aus der höchsten deutschen Spielklasse bereits in diesen Tagen erstmals in der Spielzeit 2017/18 ernst. Mit den ersten neun Partien der Gruppenphase fällt am Donnerstag nämlich der Startschuss zur neuen Saison der Champions Hockey League.

Am Donnerstagabend (18.30 Uhr) sofort gefordert sind dabei die Adler aus Mannheim, die mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden schwedischen Meister und Gruppenfavoriten HV71 Jönköping eine enorm schwierige Aufgabe vor der Brust haben. Die weiteren Mannheimer Gegner in der Gruppe D sind die Tschechen von Ocelari Trinec sowie der dänische Meister Esbjerg Energy. Gut möglich, dass es für die Adler da auf einen Zweikampf um Tabellenplatz zwei mit Trinec hinauslaufen wird.

Am Freitagabend steigen dann auch - jeweils mit Heimspielen - die beiden übrigen deutschen Teilnehmer in die CHL-Spielzeit 2017/18 ein. So empfangen die Grizzlys Wolfsburg ab 18 Uhr den slowakischen Champion HC '05 iClinic Banska Bystrica. Außerdem in der Gruppe A unterwegs sind die Österreicher vom EC Red Bull Salzburg und die Finnen von Tappara Tampere, die zuletzt zweimal in Folge Landesmeister wurden und damit der heißeste Anwärter auf Rang eins in dieser Gruppe sind. Dahinter scheint in dieser Gruppe allerdings vieles möglich.

Und dann wäre da natürlich auch noch der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München, der zum CHL-Auftakt am Freitagabend (19 Uhr) den polnischen Champion KS Cracovia aus Krakau zu Gast hat. Eine Pflichtaufgabe für die Münchener im Kampf um das Weiterkommen, denn mit dem schwedischen Vizechampion Brynäs IF sowie dem siebenmaligen finnischen Meister HIFK Hockey aus Helsinki sind die beiden weiteren Gegner in der Gruppe G zwei ganz harte Brocken.

Ab dieser Saison hat die Champions Hockey League ein neues Format zu bieten, das den Wettbewerb noch elitärer macht. Statt wie bislang 48 nehmen nun nur noch 32 Mannschaften aus insgesamt 14 verschiedenen europäischen Ländern am Wettbewerb, und alle diese 32 Teams haben sich in der abgelaufenen Spielzeit auf sportlichem Wege für die CHL qualifiziert, nachdem die automatischen Startplätze für die 26 CHL-Gründungsclubs (darunter aus Deutschland die Eisbären Berlin, der ERC Ingolstadt, die Krefeld Pinguine sowie die Adler aus Mannheim) abgeschafft wurden. Diese 32 Mannschaften wurden bei der Auslosung im Mai auf acht Vierergruppen, aus denen sich jeweils der Tabellenerste und -zweite für das Achtelfinale qualifiziert, verteilt. Die Teilnehmerzahl pro Liga variiert dabei zwischen einer und fünf Mannschaften und wird neu anhand eines Ranking-Systems, in das künftig jeweils die abgelaufenen vier CHL-Spielzeiten einfließen werden, festgelegt. Das bedeutet: Je besser die Teams einer Liga in der Champions Hockey League abschneiden, desto mehr Startplätze können sie für ihr Land erspielen.

Die Gruppenphase der CHL-Spielzeit 2017/18 endet am 11. Oktober. In der K.o.-Phase, die am 31. Oktober beginnt, entspricht der Modus dann dem der vergangenen Spielzeiten: Alle Runden werden mit Hin- und Rückspiel ausgespielt - bis auf das Finale, das am 6. Februar 2018 in nur einer einzigen Partie entschieden wird. Das Heimrecht wird dabei wie gehabt derjenige der beiden Finalisten, der bis dahin im Laufe der CHL-Saison die besseren Ergebnisse erzielt hat, genießen.

Der Ismaninger Sender SPORT1 wird die Champions Hockey League auch in ihrer vierten Saison umfangreich auf seinen Plattformen begleiten. Im Vergleich zu den vorherigen Spielzeiten wird der Übertragungsumfang sogar nochmals ausgebaut: Insgesamt sind von der Gruppenphase bis zum Finale über 30 Livespiele im Free-TV auf SPORT1, im Pay-TV auf SPORT1+ oder im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de zu sehen, darunter alle Partien mit Beteiligung der drei deutschen Teilnehmer EHC Red Bull München, Grizzlys Wolfsburg und Adler Mannheim. Zudem überträgt SPORT1 erstmals bereits ab der Gruppenphase auch Begegnungen ohne deutsche Beteiligung. Als Kommentatoren sind bei den CHL-Übertragungen Basti Schwele, Sascha Bandermann, Peter Kohl, Franz Büchner, Christoph Fetzer und Günter Zapf am SPORT1-Mikrofon im Einsatz. Die erste Liveübertragung im Free-TV zeigt SPORT1 am Sonntag, den 27. August ab 17.55 Uhr mit dem Heimspiel des EHC Red Bull München gegen HIFK Hockey.

Folgende Partien überträgt SPORT1 in der ersten CHL-Woche:

Donnerstag, 24.8. (18.25 Uhr): Jönköping - Mannheim (SPORT1.de)
Freitag, 25.8. (17.55 Uhr): Wolfsburg - Banska Bystrica (SPORT1+/SPORT1.de)
Freitag, 25.8. (18.55 Uhr): München - Krakau (SPORT1.de)
Samstag, 26.8. (14.55 Uhr): Göteborg - Klagenfurt (SPORT1.de)
Samstag, 26.8. (17.55 Uhr): Kuopio - Brünn (SPORT1.de)
Sonntag, 27.8. (13.55 Uhr): Trinec - Mannheim (SPORT1.de)
Sonntag, 27.8. (17.55 Uhr): München - IFK Helsinki (SPORT1)
Sonntag, 27.8. (17.55 Uhr): Wolfsburg - Tampere (SPORT1.de/ab 19 Uhr auch SPORT1+)


Der Internet-Sportsender Laola1.tv überträgt in der neuen Spielzeit dagegen keine CHL-Begegnungen mehr für deutsche und österreichische Eishockeyfreunde. Dafür gibt es allerdings ein neues Streaming-Angebot der Champions Hockey League selbst: Die deutschen Eishockeyfans können künftig alle CHL-Partien, die nicht von SPORT1 im TV oder online übertragen werden, in einem kostenlosen Livestream auf der offiziellen CHL-Webseite (www.championshockeyleague.com) verfolgen.


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