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Artikel vom Sonntag, 30. April 2017

Sens und Penguins führen mit 2:0 in ihren Serien

Ottawas Jean-Gabriel Pageau erlegt die New York Rangers - Guentzel und Kessel stellen Washington kalt

Es war der Abend von Jean-Gabriel Pageau, der gegen die Rangers gleich viermal traf.
Foto: Imago

Was für ein Abend für Jean-Gabriel Pageau! Der Angreifer der Ottawa Senators führte sein Team mit vier Treffern zum 6:5-Erfolg über die New York Rangers am Samstagabend. Es war der zweite Heimsieg zum Start in die Serie für die Sens, die damit mit einer komfortablen 2:0-Führung die Reise nach New York antreten. Pageau hatte das Spiel zuerst ausgeglichen und dann in der 2. Overtime den Siegtreffer markiert.

Lange Zeit sah vieles danach aus, als ob die Rangers mit einem Auswärtssieg die Serie ausgleichen könnten. Die Gäste führten mit 3:1, 4:2 und 5:3. Besonders Offensiv-Verteidiger Brady Skjei zeigte mit zwei Toren eine bärenstarke Leistung und einzig Craig Anderson im Gehäuse der Sens verhinderte, dass den Hausherren das Spiel frühzeitig aus den Händen glitt. In den Schlussminuten drehten den Senators trotz des 3:5-Rückstandes dann auf. Pageau fälschte zunächst einen Schuss von Zack Smith zum 4:5-Anschlusstreffer ab (57.). Dann hielt er 62 Sekunden vor der Schlusssirene erneut erfolgreich seinen Schläger in einen Versuch von Kyle Turris. Der 5:5-Ausgleich schockte die Rangers und schickte die Partie in die Verlängerung.

Und in dieser vergaben beide Teams zunächst einige Großchancen auf den Sieg. Mark Stone traf das halbleere Tor nicht. Und auch Rick Nash brachte die Scheibe nach einem Puckverlust von Goalie Anderson hinter dem Gehäuse nicht im verwaisten Sens-Gehäuse unter, weil er von Turris noch erfolgreich am Einschuss gehindert wurde. So war es in der 2. Verlängerung wieder Pageau, der die Partie entscheiden durfte. Einen Zwei-auf-eins-Konter schloss der flinke Angreifer über links kommend eiskalt selbst ab und verwandelte das Stadion in Ottawa in ein Tollhaus. Der halbe Weg ins Conference-Finale ist für die Sens damit schon geschafft.

Neben den Senators haben auch die Pittsburgh Penguins am Samstag dafür gesorgt, in der Serie gegen die Washington Capitals bereits mit 2:0 in Führung zu liegen - und der amtierende Stanley-Cup-Champion musste die ersten beiden Spiele auswärts bei der besten Mannschaft der Hauptrunde ran. Doch einmal mehr sorgte die starke Offensive der Pens dafür, dass der Gegner am Ende chancenlos war. Phil Kessel und Jake Guentzel trafen je zweimal beim 6:2-Auswärtserfolg der Pens.

Nach einem torlosen ersten Drittel brachte ausgerechnet ein Unterzahltor von Matt Cullen die Penguins auf die Siegerstraße. Sowohl der zweite als auch der dritte Abschnitt gingen je mit 3:1 an Pittsburgh. Nach 40 Minuten kam der deutschen Nationaltorhüter Philipp Grubauer für den glücklosen Braden Holtby ins Caps-Tor, doch konnte auch er nichts an der klaren Niederlage ändern. Für Rookie Guentzel, dessen Bruder beim Augsburger EV in der DEL spielt, waren es die Playoff-Treffer sechs und sieben, womit er der aktuelle Top-Torjäger der Endrunde ist. Washington steht nun vor der Herkules-Aufgabe, in Pittsburgh in die Serie zurückzufinden.

Sebastian Groß


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