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Artikel vom Donnerstag, 11. Mai 2017

Teams von Kühnhackl und Holzer weiter

Aus der Traum vom NHL-Titel: Leon Draisaitl und die Oilers verlieren Spiel 7 mit 1:2 - Caps scheitern erneut

Handschlag nach einer unglaublichen Serie: Anaheim eliminiert Edmonton.
Foto: Imago

Aus der Traum vom NHL-Titel für Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers. Und auch die Washington Capitals mit dem deutschen Backup-Goalie Philipp Grubauer sind einmal mehr gescheitert. Für Tom Kühnhackl und seine Pittsburgh Penguins steht der Weg zur Titelverteidigung hingegen weiter offen. Und auch Korbinian Holzer hat mit den Anaheim Ducks weiter die Chance auf den Cup-Triumph.

Was für eine Spannung: Zweimal stand in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Spiel 7 in der zweiten Runde der NHL-Playoffs 2017 auf dem Plan, und zweimal war es eine ganz enge Entscheidung. Im Osten setzten sich abermals die Pittsburgh Penguins gegen die Washington Capitals durch. Backup-Goalie Marc-André Fleury führte sein Team mit einem Shutout und 29 teils spektakulären Saves zum 2:0-Sieg in Washington. Bryan Rust und Patric Hörnqvist erzielten die Treffer für die Pens. Kühnhackl musste die Partie von der Tribüne aus ansehen, Grubauer als Backup von der Bank.

Pittsburgh steht damit zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren im Finale der Eastern Conference. Und auch die Erfolgsserie im Vergleich mit den Capitals hielt: Es war bereits das vierte Mal, dass die Pens ein Spiel 7 gegen Washington gewinnen konnten, dreimal davon auswärts. Washington konnte hingegen noch nie gegen die Penguins ein siebtes Spiel erfolgreich gestalten.

In der Western Cenference mussten sich die Edmonton Oilers in der alles entscheidenden Partie in Anaheim nach 1:0-Führung noch mit 1:2 geschlagen geben. Drake Caggiula hatte die Gäste aus Kanada zwar schon in der vierten Spielminute in Führung gebracht, doch Anaheim kam einmal mehr in der Serie zurück. Andrew Cogliano glich im zweiten Abschnitt aus und Youngster Nick Ritchie war im Schlussabschnitt der Siegtreffer für die Kalifornier vorbehalten. Draisaitl blieb in Spiel 7 bei knapp 22 Minuten Eiszeit ohne Punkt. Holzer stand einmal mehr nicht im Lineup.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Ducks gelang es der Mannschaft aus Kalifornien, nach einem 0:2-Serienrückstand ein Playoff-Duell noch zu gewinnen. Durch den Erfolg von Anaheim spielt im Finale der Western Conference zum achten Mal in Serie eine Mannschaft aus Kalifornien. Die Conference-Finals starten in der Nacht von Freitag auf Samstag um 3:00 Uhr deutscher Zeit mit dem Duell zwischen Anaheim und Nashville. Die Serie zwischen Pittsburgh und Ottawa beginnt von Samstag auf Sonntag um 1:00 Uhr deutscher Zeit.

Damit endete eine sehr starke Saison der Oilers um ihre zahlreichen Youngster bitter, nachdem das Team zum ersten Mal seit 2006 den Einzug in die Playoffs geschafft hatte. So groß die Enttäuschung verständlicherweise ist, für den deutschen Superstar Leon Draisaitl steht der Weg nach Köln zur Heim-WM nun frei, genauso wie für Washingtons Backup Philipp Grubauer.

Sebastian Groß


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