Ein hartes Stück Arbeit war der 4:3-Overtime-Sieg für die Eisbären Berlin um den Siegtorschützen Jonas Müller (links) und Goalie Jake Hildebrand (rechts).
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Der deutsche Rekordmeister und amtierende PENNY-DEL-Champion Berlin bleibt in der Erfolgsspur. Am Samstagabend taten sich die favorisierten Eisbären gegen die Düsseldorfer EG zwar schwer, die phasenweise spielerische Überlegenheit auch in Tore umzumünzen, setzten sich am Ende aber mit 4:3 in der Overtime durch und feierten somit den zehnten Liga-Sieg in Serie.
Nachdem Kai Wissmann die Hauptstädter im Powerplay in Führung gebracht hatte (18.), konnte Philipp Gogulla – ebenfalls im Powerplay – nur elf Sekunden vor der ersten Pause ausgleichen. Auch die beiden nächsten Treffer der Partie von Berlins Leonhard Pföderl (38.) und Düsseldorfs Tyler Gaudet (41.) zum erneuten Ausgleich fielen jeweils mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die Partie sollte schließlich mit einer furiosen Schlussphase enden: Alexander Ehls später Führungstreffer (59.) ließ die zahlreichen mitgereisten DEG-Fans nur kurz auf einen Überraschungssieg hoffen, denn die Berliner nahmen ihren Goalie vom Eis und Pföderl glich mit seinem zweiten Tor des Abends nur 13 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit wieder aus. In der Overtime war es dann Jonas Müller, der sich ein Herz fasste, alleine in die Zone der DEG lief und den Puck mit einem Handgelenksschuss auf Höhe des linken Bully-Kreises in den Winkel bugsierte.
Der Siegtorschütze sagte im Anschluss an die Partie bei MagentaSport zum spät erzwungenen Sieg: „Düsseldorf war in der Chancenauswertung sehr effizient. Es ist viel Kopfsache, dass du bereit bleibst, wenn du viel Puckbesitz hast. Bei den Gegentoren haben wir leider ein bisschen gepennt, dass werden wir im nächsten Spiel besser machen.“
Michael Wutz