Das für Freitagabend angesetzte DEL2-Duell zwischen Krefeld und Landshut musste abgesagt werden.
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Am 51. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) am Freitagabend erfolgte eine kurzfristige Spielabsage der Partie Krefeld Pinguine gegen den EV Landshut durch die Ligagesellschaft gemäß Paragraph 11 (3) und 11 (8) der Spielordnung (Eishockey NEWS berichtete). Grund für die Absage war, dass der Gastclub nicht fristgerecht gemäß den Vorgaben der Spielordnung angereist ist. Der Mannschaftsbus des EV Landshut war auf der A3 in einer Vollsperrung festgesessen.
Infolgedessen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass der Lizenzclub am 28. Februar 2025 zum Meisterschaftsspiel in Krefeld schuldhaft verspätet angereist ist. Das Meisterschaftsspiel wird daher gemäß den Regularien mit null Punkten und 0:5 Toren gegen den Lizenzclub EV Landshut und mit drei Punkten und 5:0 Toren zugunsten der Krefeld Pinguine gewertet. Darüber hinaus wird gegen den Lizenzclub EV Landshut eine Geldstrafe verhängt.
Die Schadensersatzansprüche – auch durch den Heimclub gemäß § 12 Abs. 4 Spielordnung – bleiben unberührt. Gegen diesen Beschluss kann gemäß Disziplinarordnung innerhalb von drei Tagen nach Bekanntmachung eingehend beim Schiedsgericht der DEL Klage eingelegt werden. Die Klage hat keine aufschiebende Wirkung. "Der EVL hat die Entscheidung der Liga zur Kenntnis genommen und wird diese sorgfältig prüfen", heißt es vom von der Wertung betroffenen DEL2-Club aus Landshut, der aber trotz der Niederlage am Grünen Tisch Platz sechs nach der Hauptrunde der DEL2 bereits sicher hat.