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Dienstag, 8. September 2020

Termin 6. Oktober nicht haltbar Start erneut verschoben: Champions Hockey League soll nun am 17. November beginnen

Die Suche nach dem Nachfolger der Frölunda Indians aus Göteborg um Kapitän Joel Lundqvist soll nun am 17. November beginnen.
Foto: imago images/Bildbyran/Carl Sandin

Am 21. August hatte sich der CHL-Aufsichtsrat darauf verständigt, die Situation rund vier Wochen vor Beginn des Wettbewerbs, der bis dato für den 6. Oktober vorgesehen war, nochmals zu evaluieren und dann eine Entscheidung zu treffen, ob an dem Termin festgehalten werden kann oder nicht (Eishockey NEWS berichtete). Nun steht fest: Das Turnier um Europas Eishockey-Krone beginnt erst am Dienstag, den 17. November – und damit an dem Datum, an dem ursprünglich die Achtelfinal-Paarungen abgehalten werden sollten. Entsprechendes wurde vom CHL-Vorstand während einer außerordentlichen Videokonferenz am heutigen Dienstag beschlossen. Es ist bereits die zweite Verschiebung des Starts. Ende April war dieser vom 3. September auf den 6. Oktober verlegt worden.

„Leider hat sich die europaweite Situation in letzter Zeit nicht in eine Richtung entwickelt, die uns in einem ausreichenden Maße zuversichtlich stimmt den Start des Wettbewerbs für Anfang Oktober zu bestätigen, da Reisebeschränkungen, welche zwischen einigen unserer teilnehmenden Ländern gelten, uns momentan an der Durchführung eines Teils der angesetzten Spiele hindern", wird CHL-Präsident Peter Zahner in der zugehörigen Mitteilung zitiert. „Sechs weitere Wochen der Vorbereitung erlauben es uns, weiter nach Lösungen für kritische Paarungen zu suchen und idealerweise wird ein Teil der Beschränkungen in der Zwischenzeit aufgehoben“, ergänzte der Schweizer Funktionär.

Zum jetzigen Zeitpunkt seien keine Anpassungen des Spielformats notwendig. Die weitere Verdichtung des Spielplanes erfordere jedoch, das Hin- und Rückspiel der Sechzehntelfinal- sowie Achtelfinalpaarungen an aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden müssen. „Dies bedeutet, dass beide Spiele des Sechzehntel- und des Achtelfinals in einer Stadt ausgetragen werden. Grundsätzlich erhält das höher gewertete Team das Recht zu Hause zu spielen", erklärte Zahner. Im Sechzehntelfinale trifft München auf Ilves Tampere (Finnland), Mannheim auf die Bruleurs de Loups de Grenoble (Frankreich), Straubing auf den HC Servette Genf (Schweiz) und Berlin auf Lulea Hockey (Schweden).

Im Viertel- und Halbfinale kehrt die CHL dann zum gewohnten Format mit zwei Spielen zurück (mit Heim- und Auswärtsspielen und es gilt das Gesamtergebnis). Die CHL-Saison soll schließlich ihren Höhepunkt am 9. Februar 2021 mit dem Finale finden.

Die Termine in der Übersicht (1 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 23 Stunden
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • gestern
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 3 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 6 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 10 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
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