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Sonntag, 12. März 2023

Die DEL2-Pre-Playoffs am Sonntag Eric Valentin trifft doppelt: Weißwasser gewinnt in Freiburg mit 6:3 und zieht ins Viertelfinale ein

Eric Valentin
Archivfoto: Andreas Chuc

Wenig überraschend setzte Weißwassers Trainer Petteri Väkiparta – nach dem deutlichen 5:1-Erfolg in Spiel 2 – auch im Entscheidungsmatch der Pre-Playoff-Serie in Freiburg auf Torhüter Nikita Quapp. Der 20-Jährige war am Sonntag schon im ersten Drittel enorm gefordert, weil seine Vorderleute viermal in die Kühlbox wanderten. Der souveräne Youngster war machtlos, als Kevin Orendorz (8.) in Überzahl einen Rebound über die Linie stocherte. Ansonsten verhinderten die Füchse in den Unterzahlminuten schlimmeres und setzten bei fünf-gegen-fünf Nadelstiche. So kamen die Ostsachsen auch zum Ausgleich. Clarke Breikreuz legte die Scheibe für Kristian Blumenschein (14.) auf. Mit einem One-Timer markierte der Verteidiger seinen zweiten Treffer in der Serie. Kurz vor der ersten Pause verpasste Freiburg den erneuten Führungstreffer. Marc Wittfoth hatte einen Schuss von Marvin Neher abgefälscht, doch die Zeit war bereits abgelaufen.

Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Füchse – in der Hauptrunde noch das zweitschwächste Offensivteam – ungewohnt effizient. Jan Nijenhuis kurvte um das Freiburger Tor und bediente Eric Valentin (26.), der nur noch den Schläger hinhalten musste. Dann erhöhte Hunter Garlent (33.), der am Vorabend in Düsseldorf noch als „Spieler des Jahres“ in der DEL2 ausgezeichnet wurde. Der Top-Scorer der Füchse fälschte einen Breikreuz-Schuss unhaltbar ab. Und für Wöllfe-Goalie Luis Benzing wurde es noch bitterer. Nur 84 Sekunden nach dem 1:3 zog Maximilian Heim aus einer ähnlichen Position ab, diesmal war Valentin (35.) noch entscheidend dran.

Das Spielstenogramm (1 Einträge)

 

 

Den Drei-Tore-Rückstand konnte Freiburg in den letzten 20 Minuten nicht mehr aufholen, obwohl Jackson Cressey (53.) eine doppelte numerische Überlegenheit nutzte. Mit Empty-Net-Goals entschieden Roope Mäkitalo (57.) und Lane Scheidl (60.) die Partie, dazwischen hatte Freiburgs abgezockter „Goldhelm“ Tor Immo (58.) nochmals verkürzt. Im Viertelfinale treffen die Lausitzer Füchse somit ab Mittwoch in einer „Best-of-seven-Serie“ auf den Tabellenersten Kassel. In der Hauptrunde gingen sogar drei der vier Duelle an die Ostsachsen.

Tim Heß

Die DEL2-Viertelfinalpaarungen im Überblick (1 Einträge)

 

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Notizen

  • gestern
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • gestern
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 3 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 6 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 10 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
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