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Sonntag, 10. Dezember 2023

PENNY DEL am Sonntag Berlin siegt im Meisterduell nach Penalty-Schießen, Bremerhaven gewinnt Nordduell, Mannheim geht auch gegen Köln mit 0:4 unter

Bremerhaven jubelte beim Nordduell in Wolfsburg.
Foto: City-Press

Die Fischtown Pinguins haben auch das zweite Nordduell der Saison gewonnen. Bremerhaven setzte sich am Sonntag mit 3:1 in Wolfsburg durch und behauptet sich damit weiter in der Spitzengruppe der PENNY DEL. Colt Conrad und Ziga Jeglic trafen jeweils einmal und bereiteten einen Treffer vor, Kristers Gudlevkis wehrte 20 Schüsse ab. Nachdem im Schlussdrittel Chris Wilkie die Grizzlys auf ein Tor herangebracht hatte, entschied Jeglic die Partie mit einem Shorthander.

Dank eines starken Schlussdrittels und einem überzeugenden Powerplay beendete Frankfurt eine Serie von zuletzt drei Niederlagen. Mit 4:2 setzten sich die Löwen, die dreimal in Überzahl trafen, zuhause gegen Düsseldorf durch. Die DEG verpasste es durch die erste Niederlage nach zuvor zwei Siegen den Rückstand auf die Playoff-Plätze zu verkürzen. Nathan Burns nach nur 16 Sekunden im letzten Drittel sowie Carter Rowney und Cody Kunyk im Endspurt nutzen drei Strafen der Gäste zu den entscheidenden Toren.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

Grizzlys Wolfsburg - Fischtown Pinguins Bremerhaven
1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
Tore:
0:1 (6.) Vikingstad, 0:2 (36.) Conrad, 1:2 (46.) Wilkie, 1:3 (54.) Jeglic; Strafminuten: Wolfsburg 15, Bremerhaven 13; Zuschauer: 3.714.

(1 von 7)

Die Eisbären Berlin haben das intensive Duell der beiden vergangenen Meister gegen den EHC Red Bull München gewonnen. In heimischer Mercedes-Benz-Arena setzte sich Serge Aubins Team mit 2:1 n.P. durch und stoppte Münchens Siegeslauf. Berlin hatte, angeschoben von Powerplays, im zweiten Abschnitt mehr von der ausgeglichenen Partie. Die Partie blieb nach Ty Ronnings Führungstor spannend mit Chancen auf beiden Seiten, darunter ein Lattentreffer Morgan Ellis'. Nach Yasin Ehliz' spätem Ausgleich ging es bis ins Penalty-Schießen. Ronning traf als Einziger, Jake Hildebrand wehrte alle drei Münchner Versuche ab.

Der ERC Ingolstadt hat die Augsburger Panther mit 6:3 besiegt. Sechs Tore im ersten Abschnitt, davon je zwei in Über- und Unterzahlspielen, sorgten für ein stimmungsvolles Derby in der ausverkauften Saturn Arena. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie etwas. Neun Minuten vor Ende kam Augsburg nicht unverdient noch mal heran. Doch nur 39 Sekunden später sorgte Stachowiak für Klarheit. Ein Emptynetter sorgte für den Endstand, der Ingolstadt an den direkten Playoff-Plätzen dranhält.

Zwei Favoriten kamen in den Nachmittagsspielen gegen vermeintliche Außenseiter arg ins Schwanken. So mühten sich die Straubing Tigers gegen den Tabellenletzten nach einem Katastrophen-Drittel (0:2 nach 20 Minuten zu einem 3:2-Heimerfolg nach Penalty-Schießen. Erst im Mitteldrittel fanden die Niederbayern ins Spiel, kamen zum Ausgleich, konnten das Match aber trotz optischer Überlegenheit nicht in regulärer Spielzeit für sich entscheiden. Im Shootout war es dann Tyler Sheehy, der mit seinem zweiten Treffer das Match entscheiden konnte. Straubing bleibt damit - zusammen mit Bremerhaven – erster Verfolger von Spitzenreiter Berlin.

Ebenfalls mehr Mühe als erwartet hatte Schwenningen mit Kellerkind Nürnberg. Die Wild Wings führten zwar nach 20 Minuten, scheinbar beruhigend, mit 2:0, kassierten im Mittelabschnitt allerdings drei Gegentreffer. Im Schlussdrittel schaffte zwar Senyshyn den Ausgleich, aber in der Overtime jubelten dann doch die Gäste aus Franken. Elis Hede machte in der 62. Minute das 4:3 für Nürnberg, das sich dank zweier Erfolge am Wochenende wieder auf Rang elf geschoben hat.

Im Abendspiel ging Mannheim auch im Heimspiel gegen Köln unter – diesmal mit 0:4. Es war die fünfte Niederlage in Folge für die Adler und die vierte unter Neu-Trainer Dallas Eakins. Im ersten Abschnitt waren beide Teams noch auf Augenhöhe, aber im zweiten Abschnitt legten die Gäste zwei Treffer vor. Die Verunsicherung bei Mannheim offensichtlich. Mit zwei Treffern innerhalb von 39 (!) Sekunden machten die Haie früh im letzten Abschnitt alles klar. Während Köln mit dem Sieg auf Rang fünf vorrückte, bleiben die Adler auf Platz zehn.


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Notizen

  • vor 16 Stunden
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 2 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 5 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 9 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
  • vor 9 Tagen
  • JJ Peterka und die Buffalo Sabres verdarben den Winnipeg Jets am Sonntag den sicheren Playoff-Einzug. Peterka erzielte beim 5:3 sein 23. Saisontor. Die Jets brauchen noch einen Punkt zum sicheren Einzug in die Endrunde. Washington ist als einziges Team bislang qualifiziert.
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