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Sonntag, 8. Dezember 2024

Der 22. Spieltag der Oberliga Nord am Sonntag Heimsiege für Halle und Herne, Rostock schlägt Scorpions in Overtime – Herford entführt zwei Zähler vom Westbahnhof

Bulls-Angreifer Sergej Stas entschied das Derby gegen die KSW IceFighters Leipzig mit dem 4:3-Siegtreffer knapp zwei Minuten vor dem Abpfiff.

Foto: Saale Bulls

Punkteteilung im Spitzenspiel, Unterschiedsspieler in Rostock, Herne und Tilburg sowie ein einziger Auswärtssieg – der 22. Spieltag der Oberliga Nord hatte jede Menge zu bieten. Mit zwei Zählern im Gepäck trat Herford die Rückreise vom Essener Westbahnhof an. Bei den gastgebenden ESC Wohnbau Moskitos lagen die Ice Dragons durch einen Doppelpack von ESC-Defender Leon Fern nach elf Minuten mit 0:2 im Hintertreffen, konnten noch im ersten Abschnitt ausgleichen. Nach torlosem Mitteldrittel schoss HEV-Angreifer Leon Köhler seine Farben im Schlussabschnitt in Führung (49.), die knapp zweieinhalb Minuten Bestand hatte. In der Overtime, für die Moskitos die dritte in den vergangenen vier Spielen, war es erneut Köhler, der die Drachen jubeln ließ und den dritten HEV-Sieg in Serie perfekt machte.

Mit einem Heimsieg gegen Duisburg baute Tilburg seine Tabellenführung aus. Beim deutlichen 8:2 gegen die Füchse lagen die Hausherren bereits nach dem ersten Drittel mit 4:1 in Front, erhöhten im mittleren Abschnitt um drei weitere Treffer. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen war Ties van Soest erfolgreichster Scorer für die Trappers, die seit neun Spielen ungeschlagen sind. Hernes Brad Snetsinger machte das erste Drittel gegen Hamm zu seinem ganz persönlichen. Nach zwei Vorlagen und zwei Toren des Angreifers führten die Miners bereits mit 4:0 gegen die Eisbären, die mit je einem Tor im zweiten und dritten Abschnitt verkürzen konnten. Dennis Swinnen setzte zwei Minuten vor dem Abpfiff mit einem Schuss ins verwaiste Hammer Gehäuse den Deckel zu Gunsten der Gysenberger drauf und setzte den Schlusspunkt hinter den dritten Heimsieg des Tabellenschlusslichtes in Folge.

Spiel-Stenogramme (6 Einträge)

Tilburg Trappers - Füchse Duisburg
8:2 (4:1, 3:0, 1:1)
Tore:
1:0 (8.) Joly, 2:0 (10.) Roth, 3:0 (14.) Hermens, 3:1 (14.) Schitz, 4:1 (17.) Van Soest, 5:1 (25.) Van Soest, 6:1 (28.) Marinaccio, 7:1 (34.) De Hondt, 7:2 (49.) Mannes, 8:2 (60.) Stempher; Strafminuten: Tilburg 8, Duisburg 6; Zuschauer: 2.125.

(1 von 6)

Die Saale Bulls gewannen auch das zweite Mitteldeutsche Derby der Saison gegen die KSW IceFighters Leipzig. In einer hoch spannenden Partie legten die Hallenser zweimal vor, kurz vor dem Ende des zweiten Abschnittes drehten die Sachsen die Partie mit zwei Toren binnen 67 Sekunden. Nach der Drittelpause setzte Patrick Schmid wieder alles auf Anfang, zwei Minuten vor der Schlusssirene behauptete sich Sergej Stas nach tollem Sololauf gegen drei Leipziger und netzte siegbringend für die Bulls ein. Wie bereits am Freitag gegen Leipzig kassierten die Hannover Indians auch gegen Erfurt nur einen Gegentreffer – mit dem Unterschied, dass man gegen die Sachsen tor- und punktlos blieb, sich gegen die Thüringer auf eigenem Eis jedoch mit zwei eigenen Treffern drei Punkte sicherte. Dabei lag man vor 2.634 Fans am Pferdeturm ab der Spielmitte mit 0:1 in Rückstand, ehe Tyler Gron (51.) und Matias Varttinen (56.) die Partie spät zu Gunsten der Niedersachsen drehen konnte.

Einmal mehr machte Jesper Öhrvall den Unterschied. Der Liga-Top-Torjäger im Dienste Rostocks war mit zwei Toren sowie zwei Vorlagen der herausragende Akteur beim 5:4-Overtime-Erfolg beim tabellarischen Spitzenspiel seiner Piranhas gegen die Hannover Scorpions. Zunächst besorgte er den 1:1-Ausgleich (13.), legte dann die erstmalige Rostocker Führung auf (19.). In der 35. Minute erhöhte der Schwede persönlich auf 4:2, mit zwei Treffern innerhalb von 19 Sekunden stellten die Scorpions die Partie wieder auf Anfang. Nach torlosem Schlussabschnitt sicherte Patrick Pohl in der Verlängerung auf Vorlage von Öhrvall den Zusatzpunkt für die Rostocker Raubfische, die acht ihrer letzten Heimspiele siegreich gestalten konnten. Die Niedersachsen hingegen mussten sich zum dritten Mal in Folge geschlagen geben und warten weiter auf das erste Erfolgserlebnis unter dem neue verpflichteten Head Coach Tom Barrasso.

Mario Schoppa


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • gestern
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 3 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 6 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 10 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
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