Philipp Grubauer macht einen Save gegen die Dallas Stars um Jason Robertson.
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Der deutsche Torhüter Philipp Grubauer kam in der Nacht zum Dienstag – nach vier Spielen als Backup – auf seinen ersten NHL-Einsatz seit dem 20. März. Trotz einer guten Leistung des Rosenheimers, der 28 von 30 Schüssen parierte, musste sich Seattle den favorisierten Dallas Stars geschlagen geben. Drei Tore fielen bereits in den ersten 199 Sekunden, ehe das Empty-Net-Goal von Mikael Granlund (59.) für die Entscheidung sorgte. Während die Kraken ihre Playoff-Hoffnungen längst aufgeben mussen, sammelte Calgary „Big Points“ in der Western Conference. Im Schlussdrittel egalisierte die Auswahl von Ryan Huska einen 0:2-Rückstand in Denver und bei der Colorado Avalanche mit 3:2 nach Penalty-Schießen. Minnesota, das St. Louis und die Flames im Nacken hat, sammelte beim Auswärtsspiel bei den New Jersey immerhin einen Zähler ein. Die Devils setzten sich ebenfalls mit einem 3:2 nach Shootout durch.
Philadelphia holte nach dem Trainerwechsel von John Tortorella zu Brad Shaw den dritten Sieg im dritten Match. Beim 2:1 gegen Nashville sammelte der 20-jährige Rookie Matvei Michkov zwei weitere Zähler. In den drei Spielen unter Shaw verbuchte das russische Top-Talent vier Tore und drei Vorlagen. Michkov, der nun bei 58 Scorer-Punkten in 74 Partien steht, macht das Rennen um die Calder Trophy nochmal spannend. Favoriten für den Titel als bester Neuling sind aber weiterhin Montreals Defender Lane Hutson und Calgarys Goalie Dustin Wolf.
Die Ergebnisse im Überblick:
New Jersey – Minnesota 3:2 n.P. (1:0, 0:0, 1:2, 0:0, 1:0)
Philadelphia – Nashville 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)
Colorado – Calgary 2:3 n.P. (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 0:1)
Seattle – Dallas 1:3 (1:2, 0:0, 0:1)