Mit vier Toren und einer Vorlage war Bastian Eckl am 7:3-Erfolg seiner Bietigheim Steelers über die Tilburg Trappers beteiligt.
Foto: Timo Raiser
Die Bietigheim Steelers und die Hannover Scorpions feierten am Dienstagabend jeweils ihren ersten Heimtriumph in den diesjährigen Oberliga-Halbfinals. Bietigheim ließ den Tilburg Trappers beim 7:3 keine Chance, Hannover bezwang die Heilbronner Falken mit 4:1. Beide Siegerteams können sich nun über eine 2:0-Führung in ihren Serien freuen, zum Erreichen des Oberliga-Finals sind vier Erfolge nötig.
Die Bietigheim Steelers wollten ihre Führung in der Serie gegen die Tilburg Trappers vor heimischem Publikum ausbauen und fingen nach knapp zehn Minuten an, dieses Vorhaben umzusetzen. Tamas Kanya sorgte für das 1:0, bevor Bastian Eckl zwischen Minute 19 und Minute 27 im Alleingang auf 4:0 stellte. Kurz nachdem Marek Racuk auf 5:0 erhöht hatte, gelang auch den Niederländern durch Jay Huisman das erste Tor des Abends. In die zweite Pause ging es aber mit einem 6:1 für Bietigheim, denn Alexander Dell brachte den Puck 25 Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitts noch einmal im Netz von Tilburg unter – in dem nach dem fünften Gegentreffer ein Wechsel von Cedrick Andree auf Ruud Leeuwesteijn stattgefunden hatte. Im letzten Drittel zielten die Kollegen von Andree und Leeuwesteijn zumindest kurzzeitig etwas besser, innerhalb von nicht einmal einer Minute machten D‘Artagnan Joly und Kobe Roth aus dem 1:6 ein 3:6. Gut zwei Minuten vor Spielende nahm Tilburgs Head Coach Todd Warriner dann seinen Goalie vom Eis, doch statt einer Schlussoffensive fingen sich die Gäste ein weiteres Gegentor durch Eckl ein. Dabei blieb es, so dass die Steelers letztendlich einen 7:3-Erfolg bejubeln durften.
Ähnlich wie die Bietigheim Steelers wollten auch die Hannover Scorpions ihren Heimvorteil nutzen und auf 2:0 in der Serie gegen die Heilbronner Falken davonziehen. Kaum waren die Mannschaften auf dem Eis, da klingelte es auch schon im Heilbronner Kasten – Pascal Aquin markierte nach nur 31 Sekunden das 1:0 für Hannover. Keine drei Minuten später war Allan McPherson zur Stelle und schoss das Spielgerät zum zweiten Mal ins Tor der Falken. Zu Beginn des Mitteldrittels traf Malte Krenzlin erstmals für den Meister der Oberliga Süd, doch eine Aufholjagd sollte nicht folgen. Stattdessen erhöhten Justin Kirsch und Aaron Reinig auf 4:1 für die Niedersachsen – Kirsch nutzte dabei den Vorteil einer doppelten Strafzeit gegen die Gäste, Reinig scorte im einfachen Powerplay. Die Falken hingegen konnten keine ihrer Überzahlsituationen nutzten und verloren am Ende mit 1:4.
Annette Laqua