Anzeige
Sonntag, 14. April 2019

Meister mit Garmisch und Rosenheim Spieler- und Trainer-Legende Dr. Jan Starsi im Alter von 85 Jahren verstorben

Jan Starsi (hier rechts in seiner Zeit als Trainer des SC Riessersee) ist am Wochenende im Alter von 85 Jahren verstorben.

Foto: imago/Archiv

Im Alter von 85 Jahren ist am Samstag in Bratislava der legendäre Spieler und Trainer Jan Starsi gestorben. Zusammen mit dem nicht minder berühmten Tschechen Karel Gut führte Starsi die CSSR-Auswahl 1976 und 1977 zum WM-Titel. Auch in Deutschland machte sich der Slowake als Trainer in Garmisch (den SCR führte er 1981 zum Titel) und Rosenheim (mit dem Sportbund holte er sich 1989 die Meisterschaft) einen Namen.


Starsi war nicht nur ein erfolgreicher Trainer, eine nachhaltige Spur hinterließ er auch als Spieler. Er spielte für Slovan Bratislava und Sparta Prag. Im Jahr 1960 wurde er Torschützenkönig der tschechoslowakischen Liga. Starsi bestritt 73 Länderspiele und schoss 29 Tore für die Nationalmannschaft der CSSR. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley teil und gewann bei Weltmeisterschaften mit dem Team drei Medaillen. Im Jahr 1999 hat ihn der Eishockey-Weltverband (IIHF) in seine Hall of Fame aufgenommen. In seiner slowakischen Heimat bekam er eine Staatsauszeichnung.


Als Trainer war Starsi an der erfolgreichsten Ära des tschechoslowakischen Eishockeys beteiligt: Nach dem WM-Sieg 1972 unter dem Trainerduo Kostka/Pitner führte er die Nationalmannschaft gemeinsam mit Karel Gut bei den Weltmeisterschaften von 1974 bis 1979 zu zwei Titeln und vier Silbermedaillen. Zusammen mit Frantisek Pospisil erkämpfte er 1987 noch einmal WM-Bronze. Als Spieler und Trainer brachte er folglich zehn Medaillen von den Welttitelkämpfen mit nach Hause. Hinzu kommt die olympische Silbermedaille 1976 in Innsbruck, wo die Tschechoslowakei die "bronzene" DEB-Auswahl mit 7:4 bezwang.

Lothar Martin


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor einer Stunde
  • Adrian Schelenz, zuletzt Ahtletiktrainer des EV Landshut (DEL2), arbeitet in der kommenden Saison für die Augsburger Panther in der PENNY DEL. Dort beerbt er Simon Sengele. Und auch Videocoach Kai Erlenhardt wird Augsburg verlassen.
  • gestern
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • gestern
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 3 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 6 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.