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Samstag, 1. Juli 2023

Deutsche AHL-Akteure Hershey statt Frankfurt: Napravnik erhält neuen AHL-Vertrag, Winnipeg Jets behalten Rechte an Mannheims Neuzugang Gawanke

Julian Napravnik, Leon Gawanke und Kai Wissmann (von links).
Fotos: Hershey Bears, NHL Media (2)

Stürmer Julian Napravnik hat seinen Vertrag bei AHL-Meister Hershey Bears um eine weitere Saison verlängert und wechselt nicht in die DEL. Zuletzt war der gebürtige Bad Nauheimer immer mit den Löwen Frankfurt in der Verbindung gebracht worden. Der 26-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit nur 18-mal für die Bears zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore und gab zwei Vorlagen. Auf dem Weg zu Calder Cup kam er allerdings gar nicht zum Einsatz.

Zwischen Mitte März und Anfang April hatte er seine beste Phase: Er punktete in fünf aufeinander folgenden Spielen und erzielte in dieser Zeit vier Treffer und gab zwei Vorlagen, kam dabei auch in vorderen Reihen zum Einsatz. Sein erstes AHL-Tor hatte er am 20. November gegen die Hartford Wolf Pack erzielt.

Napravnik hatte nach dem Ende seiner College-Laufbahn an der Minnesota State University einen Vertrag bei den Bears unterschrieben und war in der Spielzeit 2021/22 noch viermal zum Einsatz gekommen. Sein neuer Vertrag gilt für ein Jahr und nur für die AHL.

Kai Wissmann hat dagegen von den Boston Bruins kein Qualifying Offer erhalten, damit ist er ebenso wie Dominik Bokk Unrestricted Free Agent in der NHL und könnte überall unterschreiben. Wissmann hatte schon frühzeitig bei den Eisbären Berlin unterschrieben, Bokk hatte im Februar bereits in Frankfurt verlängert.

Dagegen haben die Winnipeg Jets Leon Gawanke noch mal ein ebensolches Angebot unterbreitet (auch sein Einjahresvertrag war zum 1. Juli ausgelaufen) und behalten somit seine Rechte. Er ist dadurch ein so genannter „non roster player“. Die Jets könnten ihn in den kommenden Monaten zu einem NHL-Team tauschen, das nach einem Verteidiger sucht. Gawanke, der einen Vierjahresvertrag bei den Adlern Mannheim unterschrieben hat, hatte zuletzt öffentlich sein Missfallen über den Umgang der Jets mit jungen Spielern und auch mit ihm persönlich ausgedrückt. Trotz 20 Toren und 25 Vorlagen in der Hauptrunde war er nicht ein einziges Mal bei den Jets in der NHL zum Einsatz gekommen.

„Was in den nächsten Wochen passiert, ist reine Spekulation“, sagte Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara auf Nachfrage. „Aus Sicht der Jets war das ein cleverer Zug, denn ohne ihr Angebot wäre Leon zu einem Unrestricted Free Agent geworden. Somit halten sie das Heft des Handelns weiter in den eigenen Händen.“

Michael Bauer/Christian Rotter


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Notizen

  • gerade eben
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • vor 19 Stunden
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 2 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 5 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 9 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
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