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Sonntag, 16. März 2025

Oberliga-Playoffs am Sonntag Bietigheim gleicht Serie in Leipzig aus – Heilbronn, Tilburg und Scorpions erhöhen in ihren Serien auf 2:0

Brett Cameron (links) und die Hannover Scorpions siegten am Sonntagabend mit 5:2 in Deggendorf (dunkle Trikots).
Foto: Roland Rappel

Spiel 2 in den Viertelfinals der Oberliga-Playoffs: Nach dem Wochenende ist nur eine der vier Serien – nämlich jene zwischen Bieitgheim und Leipzig – ausgeglichen. In den drei übrigen Serien steht es nach zwei Spielen jeweils 2:0 für für Heilbronn, Tilburg und die Hannover Scorpions, also für alle drei Teams, die in den Best-of-seven-Serien jeweils das Heimrecht genießen.

Die Bietigheim Steelers zeigten auf die 1:2-Auftaktniederlage gegen Leipzig die richtige Reaktion und fuhren in Spiel 2 einen 2:0-Sieg ein. Den Erfolg verdankten die Schwaben nicht zuletzt ihrem Goalie Olafr Schmidt, der von den sächsischen Hausherren ordentlich gefordert wurde. Doch der 29-Jährige parierte alle Torschüsse zuverlässig, am Ende standen 29 Saves auf seinem Konto. Auch Konstantin Kessler ließ sich beinahe nicht überwinden, lediglich Steelers-Angreifer Erik Nemec fand einen Weg am 29-Jährigen vorbei, ehe Christoph Kiefersauer mit dem Treffer ins leere Ice-Fighters Gehäuse den Deckel auf den Auswärtssieg machte.

Nach einem 5:2-Sieg führen die Hannover Scorpions in ihrer Viertelfinalserie gegen Deggendorf mit 2:0. Der DSC machte es den Mellendorfern anfangs nicht einfach, fing sich zu Beginn des Mittelabschnitts jedoch zwei Gegentreffer innerhalb von 50 Sekunden ein, ehe Dylan Wruck knapp fünf Minuten später auf 3:0 erhöhte. Deggendorf kam jedoch noch bis auf ein Tor heran, ehe die Scorpions abermals davonzogen. Wruck schnürte mit dem Treffer ins leere Gehäuse einen Doppelpack. Auf Seiten der Hausherren trugen sich Jaroslav Hafenrichter und sein Reihenkollege Petr Stloukal in die Torschützenliste ein. Im Tor der Niedersachsen parierte Kristian Hufsky 31 von 33 DSC-Torschüssen.
 

Die Spiele in der Statistik (4 Einträge)

KSW Icefighters Leipzig - Bietigheim Steelers
0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Tore:
0:1 (27:59) Nemec, 0:2 (58:55) Kiefersauer; Strafminuten: Leipzig 10 plus Disziplinarstrafe Burns, Bietigheim 14 plus Disziplinarstrafe Schüle; Zuschauer: 2.087.
Stand der Serie: 1:1 unentschieden.

(1 von 4)

Die Heilbronner Falken stellten die Weichen in Spiel 2 gegen Memmingen früh auf Sieg, denn schon zur ersten Pause lag der Hauptrundenmeister der Oberliga Süd durch Treffer von Niklas Jentsch und Frederik Cabana mit 2:0 in Front. Im Mittelabschnitt dielen keine weiteren Treffer, dafür sorgte ein Kampf zwischen Memmingens Jayden Schubert und Heilbronns Benedikt Jiranek für Playoff-Atmosphäre. Erneut Jentsch und Cabana mit jeweils ihren zweiten Treffern des Abends, sowie Jiranek entschieden dann im Schlussabschnitt die Partie, indem sie bis zur 52. Minute auf 5:0 erhöhten. Trotz insgesamt mehr Torschüssen, in Zahlen 51:41 für die Memminger reichte es an diesem Abend nicht für mehr als zwei späte Ehrentreffer durch Robert Peleikis. Heilbronn erhöht somit in der Serie auf 2:0 Siege.

Auch der Meister des Nordens steht nach zwei Spielen mit einer 2:0-Serienführung da. Die Tilburg Trappers machten es beim Gastspiel in Bad Tölz sogar noch deutlicher und besiegten die Löwen mit 8:2. Besonders Anthony Rinaldi glänzte auf Seiten der Niederländer mit seinem Hattrick plus einer Torvorlage. Die Löwen hatten von Anfang an Schwierigkeiten gehabt, ins Spiel zu finden und lagen nach 20 Sekunden bereits mit 0:1 und nach knapp sieben Minuten mit 0:2 in Rückstand. Tilburgs Trainer Todd Warriner war nach der Partie vor allem mit der Chancenverwertung seines Teams zufrieden: „Wir haben den Puck gut bewegt und unsere individuelle Stärke ausgespielt.”

Das dritte Spiel der Viertelfinalserien steigt nun jeweils bereits am kommenden Dienstag. Es folgen Spiel 4 am Freitag und je nach Serienstand falls nötig Spiel fünf am Sonntag. Alle Spiele werden live bei sprade.tv übertragen.

Katharina Saager/Michael Wutz


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Notizen

  • vor 20 Stunden
  • Der fünfte Platz für eine sogenannte Challenger League in der Saison 2025/25 der Champions Hockey League (CHL) geht an die britische EIHL. Daneben erhalten die Meister aus Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen je einen Startplatz in der kommenden CHL-Saison.
  • gestern
  • Der 48-jährige Deutsch-Kanadier Dominic Auger wird neuer Co-Trainer bei den KSW IceFighters Leipzig. Auger war als Verteidiger von 2001 bis 2018 in den drei höchsten deutschen Spielklassen und anschließend noch unterklassig aktiv, zuletzt in der Saison 2024/25 für die SCC Adler Berlin.
  • vor 3 Tagen
  • Martin Mairitsch, Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft der Lindau Islanders, wechselt als Cheftrainer zum Schweizer Drittligisten Pikes Oberthurgau.
  • vor 6 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 10 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
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