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Freitag, 21. März 2025

Die DEL2-Playoffs und -Playdowns am Freitag Dresden zieht ins Halbfinale ein, Matchpucks für Krefeld und Ravensburg – Kaufbeuren feiert Klassenerhalt

Jonas Langmann stand immer wieder im Mittelpunkt. Hier versucht der Ravensburger Erik Karlsson, dem Landshuter Goalie die Sicht zu nehmen.
Foto: IMAGO/Eibner

(Quelle: Foto: IMAGO / Eibner)

Die Dresdner Eislöwen haben als zweites Team nach den Kassel Huskies das Playoff-Halbfinale in der DEL2 erreicht. Die Eislöwen setzten sich am Freitagabend vor heimischer Kulisse souverän mit 5:1 gegen die Starbulls Rosenheim durch und entschieden die Viertelfinalserie mit 4:1 für sich. Die Krefeld Pinguine eroberten mit einem 6:3-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden ebenso eine 3:2-Serienführung wie die Ravensburg Towerstars (6:2 gegen den EV Landshut). In den Playdowns sicherte sich der ESV Kaufbeuren dank eines 4:2-Sieges bei den Selber Wölfen den vorzeitigen Klassenerhalt und schickte die Wölfe in die zweite Playdown-Runde. Die Eisbären Regensburg erzwangen mit einem 2:1-Heimerfolg gegen die Eispiraten Crimmitschau ein entscheidendes siebtes Spiel am Sonntag. 

Die Dresdner Eislöwen ließen gegen Rosenheim von Beginn an keine Zweifel am Halbfinaleinzug aufkommen. Sie dominierten das erste Drittel und brachten ihre Überlegenheit durch die Treffer von Andrew Yogan (11.) und Nicolas Schindler (13.) auch auf dem Scoreboard zum Ausdruck. Im Mittelabschnitt nahm der Druck zwar etwas ab, doch die Gastgeber behielten die Kontrolle und erhöhten durch Sebastian Gorcik (26.) und Niklas Postel (39.) bereits vorentscheidend auf 4:0. Tomas Sykora (46.) erhöhte auf 5:0, ehe Travis Ewanyk mit dem Rosenheimer Ehrentreffer (57.) dem starken Eislöwen-Goalie Danny aus den Birken (30 Saves) den Shutout verdarb. 

Die Krefeld Pinguine sind nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Bereits nach 113 Sekunden ließ Alexander Weiß die mit 8.029 Zuschauern erneut ausverkaufte YAYLA Arena beben. Die Blue Devils ließen sich von der Atmosphäre aber nicht beeindrucken und kamen nur wenig später durch Goldhelm Tyler Ward zum Ausgleich. Der Kanadier war es auch, der nach einem glänzenden Spielzug in Überzahl Weiden erstmals in Führung brachte (10.). Zwar glich Philip Riefers mit einem Weitschuss fast umgehend aus (12.), doch Ward machte noch vor der ersten Drittelpause seinen Hattrick perfekt. Die Weidener mussten zu diesem Zeitpunkt bereits ohne Luca Gläser auskommen, der sich in der Anfangsphase verletzt hatte. Im Mitteldrittel beruhigte sich die Partie ein wenig. Nur Erik Buschmann traf für die Pinguine zum Ausgleich (28.). Zu Beginn des Schlussabschnitts drückten die Gastgeber die Blue Devils zunehmend in die Defensive. Mit dem dritten Krefelder Verteidigertor an diesem Abend schoss Maximilian Adam den Favoriten in Führung (44.). Weiden kämpfte leidenschaftlich, fing sich aber noch zwei Empty-Net-Goals ein.

Mit dem dritten Sieg nacheinander eroberten die Ravensburg Towerstars eine 3:2-Serienführung gegen den EV Landshut. Dabei begann die Partie für die Gastgeber denkbar ungünstig. Schon in der fünften Minute handelte sich Luca Hauf eine große Strafe ein. Im folgenden Überzahlspiel brachte Nick Hutchison den EVL in Führung. Landshut bestimmte danach das Spiel, verpasste es aber, das 2:0 nachzulegen. Das sollte sich rächen. 58 Sekunden vor Drittelende erzielte Nick Latta den Ausgleich für Ravensburg. Der 31-Jährige, der den Landshutern nach Spiel vier Schauspielerei vorgeworfen hatte, hatte seinen Schläger auch beim 2:1 der Towerstars im Spiel und legte für Torschütze Lukas Mühlbauer auf (23.). Danach drehte bei den Gastgebern die Paradereihe auf. Der überragende Robbie Czarnik mit drei Toren, Mathew Santos (ein Tor, zwei Assists) und Erik Karlsson (zwei Assists) sorgten dafür, dass die Ravensburger davonzogen und letztlich ungefährdet gewannen.

Die Spielstenogramme der Playoffs (3 Einträge)

 

 

In Selb jubelte der ESV Kaufbeuren über den Ligaerhalt. Nach einer zerfahrenen Anfangsphase erspielten sich die Allgäuer ab Mitte des ersten Drittels Vorteile und gingen durch den konsequent nachsetzenden Dani Bindels in Führung (18.). Im Mittelabschnitt nahmen Tempo und Qualität des Spiels deutlich zu. Daniel Schwamberger glich für die Wölfe aus (22.), ehe der unermüdlich ankurbelnde Jamal Watson die Gäste nach einem Konter erneut in Führung brachte (30.). Diese hielt jedoch nicht lange. Einen Scheibenverlust von Joey Lewis bestrafte Carson McMillan und egalisierte erneut für Selb (36.). Das letzte Drittel geriet zum Nervenkrimi. Den Gastgebern wurde schließlich eine Strafe für zu viele Spieler auf dem Eis zum Verhängnis. Nach nur sechs Sekunden nutzt Nolan Yaremko das Überzahlspiel und vollendete im Slot zum 3:2 für den ESVK (53.). Mit einem Treffer ins verwaiste Selber Tor machte Colby McAuley 76 Sekunden vor Schluss alles klar und versetzte die mitgereisten Kaufbeurer Fans in Ekstase.

Der Gegner der Selber in der zweiten Playdown-Runde wird erst am Sonntag ermittelt. Die Eisbären Regensburg wehrten den ersten Matchpuck der Eispiraten Crimmitschau ab und setzten sich in einer intensiven Partie mit 2:1 durch. Routinier Nikola Gajovsky brachte die anfangs überlegenen Regensburger im ersten Drittel in Führung (9.). Im Mittelabschnitt fand Crimmitschau immer besser in die Partie und glich durch Dominic Walsh (34.) aus. In einem dramatischen Schlussdrittel erzielte Marvin Schmid die erneute Führung für Regensburg (50.), ehe die Gäste in den letzten Minuten mit Vehemenz auf den Ausgleich drängten. Mit Glück, Geschick und einem wieder einmal stark haltenden Jonas Neffin retteten die Regensburger das 2:1 über die Zeit.  

Die Spielstenogramme der Playdowns (2 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 2 Tagen
  • Tobias Möller hat seinen Vertrag bei den EC Hannover Indians (Oberliga Nord) verlängert. Möller geht damit in seine fünfte Saison im Trikot des ECH. Er kommt insgesamt auf 221 Spiele im Trikot der Indians. Dabei erzielte erzielte er 17 Tore und konnte 83 Treffer vorbereiten.
  • vor 7 Tagen
  • Auch Lukas Reichel traf: Beim 7:4 seiner Chicago Blackhawks gegen die Philadelphia Flyers erzielte er sein siebtes Saisontor. Er schoss einem Flyers-Verteidiger nach zuvor schönem Move an den Skate. Die Blackhawks haben keine Chance mehr auf die Endrunde.
  • vor 7 Tagen
  • JJ Peterka und die Buffalo Sabres verdarben den Winnipeg Jets am Sonntag den sicheren Playoff-Einzug. Peterka erzielte beim 5:3 sein 23. Saisontor. Die Jets brauchen noch einen Punkt zum sicheren Einzug in die Endrunde. Washington ist als einziges Team bislang qualifiziert.
  • vor 7 Tagen
  • Stürmer Mees De Wit verlässt die Füchse Duisburg mit bislang unbekanntem Ziel. Der Deutsch-Niederländer verbuchte in der Saison 2024/25 in 20 Oberliga-Nord-Einsätzen eine Torvorlage, ehe zum Jahreswechsel eine Verletzung seine Saison frühzeitig beendete.
  • vor 9 Tagen
  • Die Pittsburgh Penguins haben sich in der Nacht auf Samstag mit 6:2 (3:1, 2:1, 1:1) gegen die Columbus Blue Jackets durchgesetzt. Die Blue Jackets verpassen damit wichtige Punkte im Playoff-Rennen.
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